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	<title>Seosweet Blog</title>
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	<description>Das Blog zur Seosweet Toolbox</description>
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		<title>Googles neue SERP Vielfalt &#8211; Fluch oder Segen?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 09:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Linden</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Schatten des Pinguin 2.0 Updates hat Google ein weiteres Update gefahren, das erhebliche, wenn nicht gar noch größere Auswirkungen auf die SERPs hatte. Die Rede ist von einem SERP diversity bzw. Domain Clustering Update, das verhindern soll, dass die Suchergebnisseiten von einzelnen Domains dominiert werden. Die Entwicklung der Vielfalt in den Suchergebnissen Wenn einzelne [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schatten des <a title="Von Linkaufbau und Panikmache: Penguin 2.0" href="http://www.seosweet.de/blog/2013/05/28/von-linkaufbau-und-panikmache-penguin/" target="_blank">Pinguin 2.0 Updates</a> hat Google ein weiteres Update gefahren, das erhebliche, wenn nicht gar noch größere Auswirkungen auf die SERPs hatte. Die Rede ist von einem SERP diversity bzw. Domain Clustering Update, das verhindern soll, dass die Suchergebnisseiten von einzelnen Domains dominiert werden.</p>
<h2>Die Entwicklung der Vielfalt in den Suchergebnissen</h2>
<p>Wenn einzelne Domains die Suchergebnisse dominieren, ist das ein Problem. Man fühlt sich einfach nicht richtig informiert, wenn man keine Auswahl hat. So ein frustrierendes Sucherlebnis wollte Google schon immer vermeiden und hat schon mehrfach Maßnahmen dagegen ergriffen.  Anfangs hatte Google keine Beschränkungen für die Anzahl der Suchergebnisse, die von einer Domain zu einem Keyword angezeigt werden. Da man aber ja bemüht ist die besten Suchergebnisse bereitzustellen, führte man eine Grenze von maximal zwei Ergebnissen pro Damain Name, was aber wohl durch die zunehmende Verwendung von Subdomains umgangen werden konnte. Daher wurde die Grenze &#8211; das domain clustering &#8211; auf 3 bis 4 Ergebnisse pro Domain eingegrenzt. Da das immer noch nicht zufriedenstellend war, entschloss man sich dazu, die Anzahl der Ergebnisse von derselben Website zumindest auf der ersten Ergebnisseite stark einzuschränken und kümmerte sich weniger um die weiteren Seiten. Das war der letzte Stand und die Entwicklung dahin hat <a title="Google’s Matt Cutts: Domain Clustering To Change Again; Fewer Results From Same Domain" href="http://searchengineland.com/google-domain-clustering-change-159997" target="_blank">Barry Schwartz in einem Beitrag auf Searchengineland</a> aus einem <a title="Matt Cutts zum Domain Clustering" href="http://www.youtube.com/watch?v=sxv-AvNPoh8" target="_blank">Video von Matt Cutts</a> zusammengefasst. Das Video füge ich auch am Ende des Beitrags noch einmal ein, denn darin wird eben auch das Update angekündigt, das mittlerweile durchgeführt wurde und in dem sich Google auch die hinteren SERPs vorgenommen hat.</p>
<h3>Die neue Diversity in den SERPs: Fast 100% unterschiedliche Domains in den Top 100</h3>
<p>Wie gesagt hat Google ernst gemeint und seine SERPs ordentlich aufgeräumt. Waren vor einem Jahr zeitweise nur knapp 50 unterschiedliche Domains in den Top 100 Ergebnissen durchschnittlich vertreten, ist dieser Wert vor kurzem plötzlich extrem stark angestiegen. Wie <a title="Mehr Vielfalt in den Google-SERPs" href="http://www.sistrix.de/news/mehr-vielfalt-in-den-google-serps/" target="_blank">Johannes Beus von Sistrix eindrucksvoll gezeigt hat</a>, waren <strong>plötzlich 96! unterschiedliche Domains in den ersten 100 Suchergebnissen</strong>. Das bedeutet viel mehr Vielfalt, mehr als (jemals?) zuvor. Von Dominanz einzelner Websites kann hier also keine Rede mehr sein. Bei einem so krassen Unterschied muss man sich allerdings fragen ob hier Google nicht ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen ist.</p>
<h2>Vielfalt statt Qualität der Suchergebnisse?</h2>
<p>Zunächst möchte ich einmal generell sagen, dass ich den Vorstoß für mehr Vielfalt als User generell begrüße. Das Problem das man als User jedoch hat, ist dass man nicht weiß welche Ergebnisse man nun nicht angezeigt bekommt, man kann also auf den ersten Blick gar nicht beurteilen ob die Qualität der Suchergebnisse besser geworden ist.</p>
<p>Aus der Perspektive der Websitebetreiber ist das neue Update indifferent zu beurteilen, denn einerseits haben viele sicherlich Platzierungen in den ersten 100 verloren, was aber vom Traffic her verkraftbar ist, denn mindestens ein Ergebnis ist ja geblieben, in der Regel das am besten platzierte.  Dass hier also einige Domains rausfallen wird wieder ausgeglichen, dass für andere Keywords ja auch eine Menge Plätze frei werden, sodass es nicht unwahrscheinlich ist, dass man dort nachrücken kann. Diese Veränderungen spielen sich aber wie gesagt allesamt auf den Plätzen hinter der ersten Suchergebnisseite ab.</p>
<h3>Welche Folgen hat das für Blogs?</h3>
<p>Meiner Meinung nach kann jedoch die Vielfalt auch die Qualität der Ergebnisse verschlechtern. Gerade dann, wenn man Artikel aus Blogs oder ähnlichem sucht kann zu viel Vielfalft auch problematisch sein. Denn Blogs sind ja in der Regel auf bestimmte Themengebiete spezialisiert. Unser Blog beispielsweise auf Themen rund um Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Zu bestimmten relevanten Themen haben wir mehrere Artikel veröffentlicht. Dasselbe Thema kann man unter verschiedenen Gesichtspunkten oder Fragestellungen behandeln. Mit mehreren Artikeln zu einem Thema kann man erstens seine eigene Fachkompetenz nutzen und zweitens sie auch nach außen zeigen. Und gerade Menschen die nach einem speziellen Problem, aber nicht mit Longtail Keywords suchen, werden manchmal erst auf den hinteren Positionen fündig. Wenn aber die spezielleren Artikel auch weiter hinten nicht mehr angezeigt werden, weil vorne ja schon ein Beitrag rankt, dann ist das für den User unter Umständen ungünstig, aber vor allem auch für den Blog, weil er nicht zeigen kann zu welchem Thema er Kompetenz besitzt. Daher ist der radikale Schritt den Google hier gegangen ist nicht nur positiv zu beurteilen, wie radikal der war zeige ich mal mit einem Screenshot aus unserem Monitoring. Man sieht die Rankings von seosweet zum Keyword &#8220;SEO Konzept&#8221;, die rechte Spalte zeigt die Rankings von vor 4 Wochen, die nächste die von vor 2 Wochen, dann die von gestern und dann das aktuelle, das zum Zeitpunkt der Abfrage allerdings noch nicht ausgeliefert war, was durch die Uhr links symbolisiert wird.</p>
<div id="attachment_3783" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.seosweet.de/blog/wp-content/uploads/2013/06/SEO-Konzept-Ranking-e1371545758297.jpg"><img class="size-full wp-image-3783 " alt="Seosweets Rankings für &quot;SEO Konzept&quot;" src="http://www.seosweet.de/blog/wp-content/uploads/2013/06/SEO-Konzept-Ranking-e1371545758297.jpg" width="640" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Seosweets Rankings für &#8220;SEO Konzept&#8221;</p></div>
<h2>Ist die SERP Vielfalt von Dauer?</h2>
<p>Wie gesagt ist die Idee der größeren Vielfalt generell zu begrüßen. Ob dieser radikale Schritt jedoch notwendig war, wage ich zumindest mal zu bezweifeln, zumal gerade Blogs darunter durchaus leiden könnten und die Gefahr steigt, dass hier wieder viel mehr auf ein bestimmtes Keyword optimiert wird. Ich denke aber nicht, dass Google bei diesem radikalen Konzept belassen wird. Ich vermute vielmehr, dass hier erstmal die SERPs radikal bereinigt wurden, um dann später bei feineren Anpassungen die Auswirkungen besser beobachten zu können.  Dass es hier noch Anpassungen gibt, hat auch der Fehler des site Befehls gezeigt, dessen Ergebnisse <a title="Site Command Limited To 30 Results? Google Says A Temporary Domain Clustering Bug" href="http://searchengineland.com/site-command-limited-to-30-results-google-says-a-temporary-domain-clustering-bug-160594" target="_blank">in Folge des Updates auf 30 beschränkt waren</a>.</p>
<p>Bei sehr eindeutig passenden Suchanfragen werden übrigens auch weiterhin mehrere Ergebnisse derselben Domain angezeigt, das sagt zumindest Matt Cutts in seinem bereits angekündigten Video:<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/sxv-AvNPoh8" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><em>(Titelbild: © M. Schuppich &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		<title>Inbound Marketing, was ist das?</title>
		<link>http://www.seosweet.de/blog/2013/06/16/inbound-marketing-was-ist-das/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 13:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Linden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Inbound Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Jahr ist die Content Marketing Welle über Deutschland und (zumindest) seine Online Marketing Szene hereingebrochen. Die Folge das Ganzen war eine Explosion an Infografiken und anderer Methoden, die es schon vorher gab, nun aber durch das Content Marketing Label noch sehr viel mehr Aufmerksamkeit erhielten. Je weiter das alles fortschritt, umso mehr machten sich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr ist die Content Marketing Welle über Deutschland und (zumindest) seine Online Marketing Szene hereingebrochen. Die Folge das Ganzen war eine Explosion an Infografiken und anderer Methoden, die es schon vorher gab, nun aber durch das Content Marketing Label noch sehr viel mehr Aufmerksamkeit erhielten. Je weiter das alles fortschritt, umso mehr machten sich die klugen Köpfe der Szene Gedanken, wie man das neue Buzzword Content Marketing in eine ganzheitliche (Online) Marketingstrategie einbauen könnte. Dabei wird zunehmend auf das Wort Inbound Marketing zurückgegriffen.</p>
<h2>Inbound Marketing als ganzheitlicher Prozess</h2>
<p>Oft genug werden Inbound Marketing und Content Marketing immer noch synonym verwendet, aber wie gesagt findet zur Zeit eine allmähliche Abgrenzung statt. Content Marketing ist relativ schwer zu fassen und so inflationär wie es verwendet und angewandt wird auch nicht mehr unbedingt zwingend ein Qualitätsmerkmal. Das dürfte mit einer der Hauptgründe für die Abgrenzung sein. Außerdem ist, wie ich in unserem <a title="Content Marketing, was ist das? – SEO Grundlagen" href="http://www.seosweet.de/blog/2013/03/03/content-markerting-was-ist-das-seo-grundlagen/" target="_blank">Grundlagen Artikel zum Content Marketing</a> bereits geschrieben habe, Inbound Marketing eigentlich der bessere Begriff. Ferner ist er <strong>dem Content Marketing übergeordnet</strong>.</p>
<p>Olaf Kopp hat das in <a title="Was ist Inbound-Marketing und der Unterschied zum Content-Marketing?" href="http://www.sem-deutschland.de/inbound-marketing-content/was-inbound-marketing/" target="_blank">einem Artikel sehr ausführlich erläutert</a>. Er sieht Content-Marketing in erster Linie als operative Handlung, die in Kampagnen erfolgt. Dabei steht die Content Erstellung im Mittelpunkt. Inbound Marketing hingegen, ist für ihn &#8220;&#8230; <em>der komplette Prozess, um das Content-Marketing herum, wie das aktive Seeding, also die Kommunikation mit Multiplikatoren und Influential<a href="http://www.online-marketing-deutschland.de/social-media-marketing/social-media-marketing-arten-und-charakteristika-von-influentials-1-teil/" target="_blank">s</a> sowie der Prozess der Lead- und Kundengenerierung bzw. die Herbeiführung von Interaktion</em>.&#8221;</p>
<p><strong>Content Marketing ist also ein elementarer Bestandteil des Inbound Marketings</strong>, aber während manch einer vielleicht die Erstellung einer Infografik schon als Content Marketing bezeichnet, wird er sich schwer damit tun, dies auch als Inbound Marketing verkaufen zu können.  Denn dazu gehört wie gesagt ein sehr viel umfangreicherer Prozess, bei dem auf der gesamten Marketing Klaviatur gespielt wird. Insgesamt <a title="Wikipedia zu Inbound Marketing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inbound-Marketing" target="_blank">grenzt sich Inbound Marketing natürlich gegen Outbound Marketing ab</a>. Während die letztere Methode aktiv nach außen gerichtet ist und bisweilen aufdringlich Werbung betrieben wird um Bedürfnisse oder Interesse zu erzeugen, ist das Inbound Marketing nach innen ausgerichtet. Über attraktive Angebote (Content) werden Interessenten von der Website angezogen bzw. finden von sich aus dorthin. Inbound Marketing ist also Pull, während klassische Werbung mit Anzeigen Push ist.</p>
<h2>Inbound Marketing und SEO</h2>
<p>Da das hier zwar ein Online Marketing Blog ist, der Schwerpunkt jedoch auf SEO liegt, ist es mir ein besonderes Anliegen auf den Zusammenhang von Inbound Marketing und SEO zu sprechen zu kommen. Die Suchmaschinenoptimierung ist noch eine der zentralen Disziplinen des Inbound Marketings. Neben dem <a title="Was ist Social Media Marketing (SMM)?" href="http://www.seosweet.de/blog/2012/02/15/was-ist-social-media-marketing-smm/" target="_blank">Social Media Marketing</a> ist nur SEO in der Lage mit Pull Methoden eine nennenswerte Reichweite zu erzielen und (qualifizierten) Traffic zu generieren, der dann in Leads umgewandelt wird und idealerweise konvertiert.</p>
<p>Somit ist Inbound Marketing im Grunde ein guter Begriff für den ganzheitlichen Ansatz, der im Online Marketing und speziell in der SEO immer mehr verfolgt wird: Die Interaktion und Verknüpfung mit anderen Methoden wie eben Social Media innerhalb einer ganzheitlichen Strategie. Welche Rolle SEO spielt ist sicherlich abhängig von der Strategie und ihrem Ziel. Inbound Marketing kann sogar zu einem  Mittel von SEO werden. In diesem Fall geht es eben darum Backlinks und Social Signals zu erhalten. Im Normalfall jedoch ist SEO ein Teil einer Inbound Marketing Strategie.</p>
<p>Zur weiteren Vertiefung kann ich im Übrigen allen Interessierten nur Marcel Beckers kostenloses Ebook ans Herz legen, das es <a title="Inbound Marketing: Mehr als nur Rankings" href="http://www.ranking-check.de/blog/inbound-marketing-seo-rankings/" target="_blank">im Ranking Check Blog zum Download gibt</a>.</p>
<p><em>(Titelbild: © Ivelin Radkov &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		<title>Mobile Optimierung als Rankingfaktor</title>
		<link>http://www.seosweet.de/blog/2013/06/13/mobile-optimierung-als-rankingfaktor/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 13:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Linden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[mobile Webseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern hat Google in seinem Webmaster Central Blog bekanntgegeben, dass Websites die mobilen Geräten keine guten Bedingungen bieten, mit &#8220;Veränderungen im Ranking&#8221; zu rechnen haben. Damit scheint die Suchmaschine nun ernsthaft den Bedürfnissen der wachsenden Anzahl von Usern der mobilen Suche gerecht werden zu wollen. Es sollen solche Seiten in diesen Rankings bevorzugt werden, die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern hat Google in seinem <a title="Google zu Veränderungen in Rankings durch mobile Websites" href="http://googlewebmastercentral.blogspot.de/2013/06/changes-in-rankings-of-smartphone_11.html" target="_blank">Webmaster Central Blog bekanntgegeben</a>, dass Websites die mobilen Geräten keine guten Bedingungen bieten, mit &#8220;Veränderungen im Ranking&#8221; zu rechnen haben. Damit scheint die Suchmaschine nun ernsthaft den Bedürfnissen der wachsenden Anzahl von Usern der mobilen Suche gerecht werden zu wollen. Es sollen solche Seiten in diesen Rankings bevorzugt werden, die für mobile Geräte gut zugänglich sind.</p>
<h2>Google bevorzugt mobil optimierte Websites</h2>
<p>Was hat Google aber nun genau bekanntgegeben? Wie wir das ja von Google so kennen, nichts so richtig Genaues: &#8220;<em>To improve the search experience for smartphone users and address their pain points, we plan to roll out several ranking changes in the near future that address sites that are misconfigured for smartphone users.</em>&#8221;</p>
<p>Es geht also um &#8220;ranking changes&#8221; für &#8220;sites that are misconfigured&#8221;. Während unklar gelassen wird, was genau mit den Veränderungen im Ranking gemeint ist, wird Google bei dem was &#8220;misconfigured&#8221; bedeutet schon deutlich konkreter.</p>
<h3>Was Google unter einer richtig konfigurierten Website versteht</h3>
<p>Zunächst wurde von Google natürlich auf die schon bestehenden <a title="Google Mobile-Website Anweisungen" href="https://developers.google.com/webmasters/smartphone-sites/" target="_blank">Empfehlungen für mobil-optimierte Websites</a> verwiesen. Dabei geht es ihnen vor allem darum, Smartphone Usern genauso gute Ergebnisse zu liefern wie auf Desktops. Es ist nämlich mehr als frustrierend, wenn eine Website die in der Suche erscheint dann aus irgendeinem Grund nicht abrufbar ist oder man dann auf irgendeiner anderen Seite landet nur eben nicht das geliefert bekommt, was einem vorher als Suchergebnis angezeigt wurde. Das ist für den Nutzer ärgerlich und für Google schlecht, den man legt ja Wert auf besonders gute Suchergebnisse.</p>
<p>Die Lösung liegt für Google daher darin, solche Seiten, die eben kein so gutes, mobiles Sucherlebnis erzeugen weil die Seiten schlecht optimiert sind, weiter hinten anzuzeigen. Es werden dann auch gleich die beiden wichtigsten der <a title="Häufige Fehler mobiler Seiten" href="https://developers.google.com/webmasters/smartphone-sites/common-mistakes" target="_blank">häufigsten Fehler</a> von Websites in der mobilen Optimierung genannt: 1. Falsche Verweise und 2. &#8220;Smartphone Only Errors&#8221;.</p>
<h4>1. Falsche Verweise:</h4>
<div id="attachment_3745" class="wp-caption alignleft" style="width: 393px"><a href="http://www.seosweet.de/blog/wp-content/uploads/2013/06/Bespiel-redirect-auf-mobile-Website.jpg"><img class="size-full wp-image-3745  " alt="Bespiel redirect auf mobile Website" src="http://www.seosweet.de/blog/wp-content/uploads/2013/06/Bespiel-redirect-auf-mobile-Website.jpg" width="383" height="104" /></a><p class="wp-caption-text">Das möchte Google nicht: Mobile User werden, egal welche Seite sie besuchen wollen, auf die Startseite der Mobilversion umgeleitet.<br />Quelle: Google Webmaster Blog</p></div>
<p>Also als einen Hauptpunkt der fehlerhaften Einstellung mobiler Websites sieht Google falsche oder fehlerhafte Verweise von der &#8220;normalen&#8221; Website-Version auf die Mobile. Geht ein User mit seinem Smartphone auf eine Website und hat diese Seite ein mobiles Pendant, dann sollte der User auf die mobile Seite mit demselben Inhalt verwiesen werden und nicht etwa auf die Startseite der mobilen Version wie im abgebildeten Beispiel.</p>
<p>Das würde ja auch in der Google Suche bedeuten, dass der User nicht auf der gesuchten und angeklickten Unterseite, sondern auf der mobilen Startseite landet und nicht das findet was er wollte. Im Klartext bedeutet das, dass im abgebildeten Beispiel nur die erste Umleitung richtig ist, während bei den anderen eine Umleitung zu den entsprechenden mobilen Seiten notwendig wäre, was in diesem Fall einem waagerechten Pfeil entspräche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>2. Smartphone Only Errors</h4>
<p>Der zweite wichtige Punkt, den Google in Angriff nehmen möchte sind Fehler von Websites, die nur bei Mobilgeräten auftreten. Ein solcher Fehler entsteht zum Beispiel wenn Smartphone User nur auf eine 404 Fehlerseite geleitet werden, für sie die Website also gar nicht abrufbar ist. Dabei rät Google den Webmastern dazu, selbst wenn die Seite nicht mobil optimiert ist, den Smartphone Usern wenigstens die Desktop Version anzuzeigen.</p>
<p>Als weiteren Fehler sieht Google auch die Tatsache wenn seine mobilen Crawler (der Googlebot Mobile) anders behandelt werden, als normale mobile Geräte. Dies würde Google als Smartphone Only Error registrieren.</p>
<p>Der letzte Punkt dürfte für viele sicherlich der Wichtigste sein, nämlich die Einbindung von Videos und Animationen, die Smaprtphones nicht anzeigen können, also vor allem Flash Inhalte. Hier sieht Google ebenfalls einen Smartphone Only Error. Inwieweit das der Einbindung von Videos Grenzen setzt wird sich noch zeigen. Da bleiben wohl noch einige Fragen offen.</p>
<h2>Mobiler vs. stationärer Index?</h2>
<p>Durch diesen neuen Vorstoß, der meiner Meinung nach generell zu begrüßen ist, ist mit einer weiteren Diversifizierung der Suchergebnisse zu rechnen. Die ist ja durch die lokale Suche und die Personalisierung bzw. Individualisierung ohnehin in einigen Bereichen recht weit fortgeschritten. Nun wird sie wahrscheinlich noch durch eine weitere Kategorie mobil oder nicht ergänzt. Allerdings muss ich auch sagen, dass Google ja nicht so genau sagt was mit &#8220;ranking changes&#8221; gemeint ist. Ich gehe davon aus, auch aufgrund der sonstigen Formulierungen im Text, dass hier lediglich von Veränderungen der Rankings in der mobilen Suche auszugehen ist. Überrascht wäre ich trotzdem nicht, wenn Google das nicht einfach auch als generelles Qualitätsmerkmal sehen würde und auf den ganzen Index ausdehnt, sodass sich auch auf Desktops die Suchergebnisse verändern würden. Bislang hat sich Google jedenfalls mit unterschiedlichen Ergebnissen der mobilen und der stationären Suche <a title="SEO Sunday: Gibt es mobile Suchergebnisse?" href="http://www.ranking-check.de/blog/seo-sunday-gibt-es-mobile-suchergebnisse/" target="_blank">stark zurückgehalten</a>. Ob sich das nun endgültig ändert bleibt abzuwarten. Der Suchmaschinenriese wird aber meiner Meinung nach mittelfristig viel daran setzen die Unterschiede in den Suchergebnissen möglichst gering zu halten.</p>
<h2>Was bedeutet das für Websites?</h2>
<p>Das dürfte wahrscheinlich die wichtigste Frage sein. Es bedeutet, dass es immer wichtiger wird (gute) Websites zu bauen, die auf allen Geräten in gleicher Qualität abgerufen werden können. Vor allem das <a title="Wikipedia Artikel über responsive Webdesign" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Responsive_Webdesign" target="_blank">responsive Webdesign</a> dürfte hierbei für die meisten Websites wegweisend sein und auch Google ist bekanntlich ein Freund dieser Art des Webdesigns, bei dem sich die Seiten automatisch an das Gerät anpassen. Das macht es dann im Übrigen auch überflüssig sich wegen mobiler Geräte den SEO Kopf zu zerbrechen. Manche Seiten werden nach wie vor auch auf mobile Versionen ihrer Seite zurückgreifen müssen, aber diese sollten dann sehr auf die richtige Einbindung und Weiterleitung achten. Nicht nur aus SEO Perspektive sollten Webseitenbetreiber generell darauf achten, dass die Inhalte auch mobil gut abrufbar sind. Dann führen sie auch nicht für Google zu Smartphone Only Errors.</p>
<p><em> (Titelbild: © olly &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		</item>
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		<title>Computer sind doof &#8211; Ihr könnt uns helfen</title>
		<link>http://www.seosweet.de/blog/2013/06/11/computer-sind-doof-ihr-konnt-uns-helfen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 11:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Linden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seosweet]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bemühe heute mal die Phrase: Früher war alles besser. Ich bin zwar kein besonderer Anhänger dieser These, was auch etwas seltsam wäre, da ich ja immerhin Geschichte studiert habe, aber trotzdem kann ich häufig verstehen wie man zu diesem Gedanken kommt. Vor allem im Bezug auf Technik, die uns ja überall umgibt. Besonders schwierig [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bemühe heute mal die Phrase: Früher war alles besser. Ich bin zwar kein besonderer Anhänger dieser These, was auch etwas seltsam wäre, da ich ja immerhin Geschichte studiert habe, aber trotzdem kann ich häufig verstehen wie man zu diesem Gedanken kommt. Vor allem im Bezug auf Technik, die uns ja überall umgibt. Besonders schwierig wird es dann, wenn man mit dieser Technik arbeiten muss, denn die ist im Vergleich zu früher viel komplizierter und damit unberechenbarer geworden. Und gerade im Bereich &#8220;Computer und Internet&#8221; verkompliziert sich das noch zusätzlich, da nicht nur die Technik, also die Hardware immer komplexer wird, sondern vor allem auch die Software, die ja eine viel größere Rolle spielt als früher. Tausende, ach was millionen, verschiedener Programme und Betriebssystemkonfigurationen laufen auf hunderten unterschiedlicher Geräte, sowohl in Größe und Form unterschiedlich als auch in der Performance. Problematisch wird es immer dann, wenn die &#8220;alle&#8221; gemeinsam über das Internet kommunizieren wollen. Dass das die meiste Zeit einigermaßen okay funktioniert finde ich immer wieder erstaunlich.</p>
<p>In der &#8220;Software Zeit&#8221; in der wir leben entstehen aber trotzdem die meiste Zeit irgendwo irgendwelche Fehler. Manchmal fallen sie nicht auf, manchmal dann doch und dann weiß man häufig erstmal nicht woran es liegt. Das war früher anders, früher gab es einfachere Lösungen. Den Übergang von der Hardware in die Software hat IBM 1998 mit einem legendären Werbespot illustriert. Heute helfen einfache Lösungen wie &#8220;wackel mal am Kabel&#8221; zwar immer noch erstaunlich oft, sehr oft aber dann eben doch nicht mehr, weil der Niemeyer sich einen Virus im Internet eingefangen hat &#8230;<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/DSpj09kK_jc" height="315" width="420" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<h2>Wir brauchen Hilfe bei der Fehlersuche</h2>
<p>Wir arbeiten ja nun mal Leider mit Computern und noch schlimmer: mit dem Internet. Wir haben sogar eine Internetseite, die auf all den Geräten da draußen laufen soll, von denen sich viele in ihrer Hardware unterscheiden, aber alle in der Software. &#8220;Wir sind alle Individuen&#8221;.</p>
<p>Vor nicht allzu langer Seite haben wir<a title="Seosweet im neuen Gesicht – Neues Blogdesign" href="http://www.seosweet.de/blog/2013/03/05/seosweet-im-neuen-gesicht-neues-blogdesign/" target="_blank"> unseren Blog auf ein neues Design umgestellt</a>. Da gab es natürlich anfangs einige Schwierigkeiten mit der richtigen Konfiguration und was man eben so kennt, aber wir dachten wir hätten alles so weit richtig eingestellt.</p>
<h3>Darstellungsprobleme beim Seosweet Blog?</h3>
<p>Offensichtlich war das aber doch nicht so. Es haben sich ein paar Menschen bei uns gemeldet, die Darstellungsprobleme mit unserem Blog haben, die für uns nicht hinzunehmen sind. Einerseits, weil wir wollen, dass ihr ein schönes Leseerlebnis habt (zumindest optisch&#8230;) und andererseits weil demnächst unsere ganze Website mit demselben Theme relauncht werden soll.</p>
<p>Bekannt sind uns zwei Probleme:</p>
<p><strong>1. Problem:</strong></p>
<p>Die Schrift unseres Blogs wird viel zu fett und vollkommen verzerrt angezeigt. Das sieht dann in etwa aus wie bei dem <a title="Seosweet Bug Screenshot" href="http://d.pr/i/k4lI" target="_blank">hier abzurufenden Screenshot</a>, den wir bei Facebook erhalten haben. An alle die das so sehen: Das soll nicht so sein! Bitte meldet uns das &#8230;</p>
<p>Wir waren aber gestern sehr umtriebig und konnten das Problem zumindest in einem Fall beheben.</p>
<p><strong>2. Problem:</strong></p>
<p>Die Seite lädt überhaupt nicht. Dieses Problem erreichte uns gestern vollkommen überraschend. Offenbar bleibt die Seite in einigen Fällen komplett weiß (nachdem kurz das Logo erscheint). Die den bekannten Fälle waren beides Apple Geräte, einmal ein Iphone5 und einmal ein Ipad (unbekannt welches).</p>
<h2>Bitte meldet solche Probleme bei uns</h2>
<p>Testing ist eine Wissenschaft für sich und noch dazu sehr teuer. Deswegen konnten wir die Website natürlich nicht auf allen möglichen Geräten ausprobieren. Dennoch haben wir gar nicht so wenige Geräte und vor allem dort auch die unterschiedlichsten Browser getestet und nichts gefunden. Auch gestern haben wir es nicht geschafft die Probleme zu reproduzieren, auch nicht durch Kabelwackeln. Wir bitten also <strong>Dich</strong> lieber User uns Darstellungsprobleme dieses schönen Blogs zu melden.</p>
<p>Wir wollen herausfinden woran es liegt, wir wollen die Probleme lösen. Und selbst wenn sie nicht lösbar sind, wollen wir denjenigen dann Wege anbieten wie die Seite doch abgerufen kann. Also bitte berichtet uns wenn ihr ein Problem habt und es wär auch gut, wenn ihr uns sagen würdet ob ihr das erste Problem hattet und es nun verschwunden ist. Beim 2. Problem <strong>verdichten sich die Hinweise, dass es zumindest auf dem Iphone 5 häufiger vorkommt</strong>.</p>
<p>Außerdem möchte ich den Usern danken, die uns bisher schon Fehler gemeldet haben und die trotz der Schwierigkeiten unseren Blog auf anderen Wegen verfolgen.</p>
<h2>Update: Probleme gefunden</h2>
<p>Nach ein paar Tagen des Im-Nebel-Stocherns haben wir die Ursache für die weißen Seiten auf iPhones (nicht nur Version 5) gefunden. Die neuen <a title="Unsere neuen 2 Klick Social Media Buttons" href="http://www.seosweet.de/blog/2013/05/26/unsere-neuen-2-klick-social-media-buttons/" target="_blank">2 Klick Social Media Buttons</a>. Wir arbeiten hier an einer Lösung, haben sie aber erstmal abgeschaltet, damit alle unseren Blog lesen können. Übrigens gibt es eine etwas unscheinbarere Schaltfläche namens &#8220;Share this post&#8221;, hier können unsere Artikel weiterhin geteilt werden&#8230;</p>
<p><em>(Titelbild: © olly &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		<title>Was ist Black Hat? &#8211; SEO Grundlagen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 13:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Linden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsite Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[SEO Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Black Hat]]></category>
		<category><![CDATA[Linkkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Linknetzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Linkpopularität]]></category>
		<category><![CDATA[Negative SEO]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder der sich in irgendeiner Form mit SEO beschäftigt stößt relativ schnell auf den Begriff Black Hat SEO. Dabei ist oft nicht sofort klar, was das denn eigentlich bedeuten soll. Im heutigen SEO Grundlagen Artikel geht es darum das zu klären. Außerdem behandele ich natürlich auch das Gegenteil des Black Hat SEOs, das passenderweise White [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder der sich in irgendeiner Form mit SEO beschäftigt stößt relativ schnell auf den Begriff Black Hat SEO. Dabei ist oft nicht sofort klar, was das denn eigentlich bedeuten soll. Im heutigen SEO Grundlagen Artikel geht es darum das zu klären. Außerdem behandele ich natürlich auch das Gegenteil des Black Hat SEOs, das passenderweise White Hat heißt. Zudem gehe ich noch auf das mit Black Hat leicht zu verwechselnde Negative SEO ein.</p>
<h2>Was ist Black Hat SEO?</h2>
<p>Mit einem schwarzen Hut verbindet man eher etwas böses. Der schwarze Ritter ist immer der Böse. Auch in Westernfilmen wurde auf diese Symbolik gebaut, der Cowboy mit dem schwarzen Hut ist böse, der mit dem weißen ist der Gute. Daher kommt die Bezeichnung des Black Hat, die es im übrigen nicht nur für SEO gibt. Ein Black Hat SEO ist also ein &#8220;Ungesetzlicher&#8221;, wobei das Gesetz hier die Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber sind, also in Deutschland in 90% der Fälle Google. Alles <strong>was gegen die Richtlinien der Webmaster Richtlinien von Google absichtlich verstößt oder bewusst eine Verletzung der Regeln in Kauf nimmt wird als Black Hat bezeichnet</strong>. Es geht also um SEO Techniken, die von Google verboten sind.  Hauptziel ist dabei in der Regel <a title="OnPage WIki zu Black Hat SEO" href="http://de.onpage.org/wiki/Black_Hat_SEO" target="_blank">die Steigerung der Linkpopularität einer Website</a>, vor allem durch die Verwendung von Spammethoden. Sehr beliebt waren dabei in der Vergangenheit Linknetzwerke bzw. Linkfarmen. Auch das sogenannte <a title="Was ist Cloaking? – SEO-Grundlagen" href="http://www.seosweet.de/blog/2012/01/24/cloaking/" target="_blank">Cloaking</a> ist ein klassisches Beispiel für Black Hat SEO. Hierbei wird den Crawlern der Suchmaschinen ein anderer Inhalt angezeigt als den Usern. Eine detailliertere Liste von Black Hat Techniken und deren Auswirkungen findet man unter anderem <a title="Black Hat SEO &amp; White Hat SEO" href="http://www.netzilicious-media.de/suchmaschinenoptimierung/seo-black-white-hat/" target="_blank">auf der Seite der Netzilicious Media</a>.</p>
<h3>Aber ist Black Hat SEO tatsächlich böse?</h3>
<p>Auch wenn der Name etwas böses, vielleicht sogar kriminelles vermuten lässt, entpuppt sich Black Hat dann doch nicht als so böse. Allenfalls als ungehorsam und vielleicht ein bisschen hinterhältig. Außerdem wird nicht gegen Gesetze gestoßen, sondern gegen die Webmaster Richtlinien von Google. Trotzdem haben Webseiten, die Black Hat Techniken einsetzen, etwas zu befürchten, da Google mittlerweile sehr gut darin geworden ist <a title="Wie erkennt Google Spam?" href="http://www.seosweet.de/blog/2012/06/10/wie-erkennt-google-spam/" target="_blank">Spam zu erkennen</a>. Wird sowas bemerkt, wird die Seite abgestraft und es kann schwer, wenn nicht gar unmöglich sein, z.B. ein mit Black Hat aufgeblasenes Linkprofil zu bereinigen. Zumindest Google versteht dabei also überhaupt keinen Spaß und bemüht sich immer mehr darum, Spam und &#8220;illegale&#8221; Techniken, die nicht dem guter-Content-Prinzip gerecht werden, zu erkennen und auszumerzen.</p>
<h3>Vom White Hat zum Grey Hat</h3>
<p>Diese Bemühungen von Google führen dazu, dass immer mehr Praktiken als &#8220;illegal&#8221; oder zumindest bedenklich angesehen werden. Da Google nur natürliche Links haben will, ist im Grunde jede Art von aktivem Linkaufbau schon verdächtig. Gekaufte Links verstoßen beispielsweise ohne Frage gegen die Google Webmaster Richtlinien und sind demnach (in einer ganz strengen Definition) auch Black Hat. Aber was ist mit Links, die durch Kooperation, durch einfache Anfragen, durch Gastbeiträge zu Stande kommen? Die sind streng genommen auch nicht natürlich und könnten unter Umständen, wenn man Pech hat auch bestraft werden. Rein natürlicher Linkaufbau dauert außerdem lange und in der Regel braucht eine Seite auch einfach einen kleinen Anschub, sodass fast niemand darum herum kommt Linkaufbau zu betreiben. Dabei bewegt man sich dann immer mehr in einem Graubereich. So wird jemand der sich eigentlich an die Regeln halten will nicht mehr als White Hat bezeichnet, sondern eventuell als Grey Hat. Diese Unsicherheit in der Bewertung ist im Übrigen auch der Grund warum alle SEOs vor Google Updates zittern, wie es<a title="Von Linkaufbau und Panikmache: Penguin 2.0" href="http://www.seosweet.de/blog/2013/05/28/von-linkaufbau-und-panikmache-penguin/" target="_blank"> ja neulich wieder zu beobachten war</a>.</p>
<h2>Negative SEO: Black Hat in böse</h2>
<p>Wie ich gesagt habe, ist Black Hat SEO in der Regel nicht illegal, da gegen kein Gesetz verstoßen wird. Jetzt gibt es aber noch den Begriff des Negative SEO. Hinter diesem eigentlich harmloser wirkenden Begriffs verbirgt sich jedoch etwas Illegales. Dabei geht es schlicht und ergreifend darum einer anderen Website (einem Konkurrenten) zu schaden. <strong>Negative SEO ist im Grunde Black Hat SEO für eine fremde Seite.</strong> Die genannten Techniken werden also für die andere Seite angewandt. So werden zum Beispiel Spamlinks auf diese Seite gesetzt, in der Erwartung und mit dem Ziel einer Abstrafung durch Google. Der Gegner soll also in den Rankings abstürzen. Sowas ist selbstverständlich illegal. Allerdings ist es auch fraglich wie effektiv das tatsächlich ist, vor allem dann wenn man der anderen Seite nicht nur schaden möchte, sondern sich selbst auch einen Nutzen verspricht. Die Bedrohung sollte daher nicht überschätzt werden, dennoch sollte man sich der Möglichkeit eines solchen Angriffs bewusst sein. Gute Antworten zu dem Thema hat Björn Instinsky <a title="Negative SEO: Fragen und Antworten zur dunklen Seite von SEO" href="http://t3n.de/news/negative-seo-fragen-antworten-439270/" target="_blank">in einem Artikel auf t3n geliefert</a>.</p>
<p><em>(Titelbild: © stokkete &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		<title>(not provided)</title>
		<link>http://www.seosweet.de/blog/2013/06/06/not-provided/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 12:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Linden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Web Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Analysetools]]></category>
		<category><![CDATA[Google Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[not provided]]></category>
		<category><![CDATA[Suchanfragen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diejenigen Websitebetreiber, die Google Analytics oder ein anderes Analysetool benutzen, kennen den Ausdruck (not provided) zu genüge. Der erscheint immer häufiger dort, wo eigentlich das Keyword angezeigt wird, über das ein Google Nutzer die Seite gefunden hat. Das macht die Analyse des Traffics und die Suchmaschinenoptimierung  natürlich nicht gerade einfacher. Ich werde hier mal versuchen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Diejenigen Websitebetreiber, die Google Analytics oder ein anderes Analysetool benutzen, kennen den Ausdruck (not provided) zu genüge. Der erscheint immer häufiger dort, wo eigentlich das Keyword angezeigt wird, über das ein Google Nutzer die Seite gefunden hat. Das macht die Analyse des Traffics und die Suchmaschinenoptimierung  natürlich nicht gerade einfacher. Ich werde hier mal versuchen einen Überblick über das Thema und seine Auswirkungen zu geben.</p>
<h2>Was bedeutet (not provided)?</h2>
<p>Von der Wortbedeutung ist das natürlich schnell erklärt, in dem Zusammenhang in dem es in den Analysetools vorkommt bedeutet es nämlich einfach nur, dass das Keyword nicht mitgeliefert wurde. Warum aber ist das so? Wieso werden manche Keywords überliefert und andere nicht?</p>
<p>Ganz allgemein kann man sagen, dass das Keyword dann nicht übermittelt wird, wenn die User die verschlüsselte Version von Google verwenden, also nicht die Suche über http://www.google.com sondern die https-Version.  Diese <a title="Google Blog zur Einführung der verschlüsselten Suche" href="http://googleblog.blogspot.de/2011/10/making-search-more-secure.html" target="_blank">wurde Ende 2011 von Google eingeführt</a>, angeblich aus Gründen des Datenschutzes, wobei man das denen ja nicht unbedingt abnehmen muss. Bei der Übetragung von einer HTTPS-Seite auf eine HTTP-Seite wird jedoch die Information über &#8211; in dem Falle das Keyword &#8211; nicht mit übermittelt, eben (not provided). In Wirklichkeit ist das ganze natürlich noch ein Stück komplizierter und offenbar ist es auch so, dass Google bei einigen Suchergebnissen, die auf HTTPS-Seiten verweisen, das Keyword absichtlicht nicht überträgt. Darüber und ganz generell was es mit der SSL-Suche und Google auf sich hat, empfehle ich dringend <a title="Die Sache mit SSL und Google" href="http://www.trustagents.de/blog/die-sache-mit-ssl-und-google" target="_blank">einen Artikel von Dominik Wojcik</a>, der das sehr anschaulich und kompakt erklärt.</p>
<h2>Warum steigt der Anteil von (not provided)?</h2>
<p>Die verschlüsselte Suche erfreute sich anfangs keiner besonders großen Beliebtheit. Zunächst wurden vor allem bei Google eingeloggte Besucher automatisch auf die sichere Suche umgeleitet und so bedeutete (not provided) vor allem eines: eingeloggter Google Nutzer. Auf Seiten wie unserer hat sowas recht große Auswirkungen, da vermutlich viele unserer Besucher bei Google Diensten angemeldet und eingeloggt sind während sie sich durch das Internet bewegen. Von daher haben wir schon lange eine recht hohe (not provided)-Quote. Momentan liegt der Anteil von (not provided) Besuchern der organischen Google Suche irgendwo zwischen 65 und 70 Prozent. Im Verhältnis zum letzten Jahr bedeutet das auch bei uns eine Steigerung von über 10 Prozent. Ich denke aber nicht, dass das auf eine Zunahme von Google Nutzern zurückzuführen ist, sondern auf die stärkere Verbreitung der verschlüsselten Suche. Die größere Beliebtheit der HTTPS Version von Google ist jedoch nicht auf größeres Wissen der User zurückzuführen, sondern dürfte größtenteils unbewusst sein. Die neuen Versionen beliebter Browser wie Firefox, Safari und nun auch Chrome leiten nämlich in den Suchfeldern mittlerweile <a title="Chrome bald auch mit Suche über SSL – noch mehr (not provided)" href="http://www.webkruscht.de/chrome-bald-auch-mit-suche-uber-ssl-noch-mehr-not-provided/" target="_blank">automatisch auf die HTTPS Suche von Google um</a>. Das bedeutet für Website Betreiber: Mehr (not provided) durch nicht bei Google eingeloggte Nutzer.</p>
<h2>Kann man (not provided) in der Analyse umgehen?</h2>
<p>Nein das kann man nicht, aber man muss sich damit trotzdem nicht zufrieden geben. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die durch (not provided) verloren gegangenen Informationen, zumindest teilweise herauszufinden. Eine Möglichkeit ist beispielsweise sich in Google Analytics die Zielseiten anzeigen zu lassen, die mit (not provided) gefunden wurden. Diese Möglichkeit ist <a title="Google Analytics: Der unsichtbare Besucher (not provided) – Eine Abhilfe" href="http://geld-im-netz.de/google-analytics-not-provided/" target="_blank">hier</a> beschrieben. Wen man dann noch weitere Infos zu der Zielseite hat, also zum Beispiel die mitgelieferten Keywords, oder auch einfach nur die Information auf welches Keyword man optimiert hat oder die Daten aus einem Monitoring Tool, dann kann man zumindest abschätzen, über welches Keyword diese Seite denn nun gefunden wurde. Einen Schritt weiter<a title="not provided Workaround" href="http://www.seo-trainee.de/not-provided-workaround/" target="_blank"> geht Andreas Kisner von SEO Trainee</a> der empfiehlt sich mit Hilfe von Filtern die (not provided) Zielseitenergebnisse zusammen mit den Infos zu der SERP Platzierung (denn die werden mitübertragen) auf der sie gefunden wurden, anzeigen zu lassen. Gerade da können dann auch wieder Monitoringdaten weiterhelfen.</p>
<p>Generell spielt die Verknüpfung und Zusammenführung von Daten eine zentrale Rolle, wenn man seinen organischen Suchtraffic analysieren möchte. Eine gute Quelle für diese Analyse sind im Übrigen auch die Google Webmaster Tools, da die Keywords dort ausgegeben werden. <a title="No more “not provided”: Suchanfragen mit den Google Webmaster Tools analysieren" href="http://www.seo-book.de/allgemein/tools-allgemein/vergiss-not-provided-suchanfragen-in-den-google-webmaster-tools" target="_blank">Eric Kubitz hat erst heute in einem Beitrag erklärt</a> wie man die Webmaster Tools verwenden kann, um ein bisschen mehr über die Suchanfragen herauszufinden, mit denen man gefunden wird.</p>
<h2>Was bedeutet (not provided) für uns?</h2>
<p>Mit uns meine ich in diesem Fall uns SEOs und uns Webseitenbetreiber. Dass wir weniger Informationen zu den Suchanfragen haben nervt uns, aber wir müssen uns damit arrangieren. Die Aufgabe der Analyse ist komplizierter geworden, was den SEOs zusätzlich neue Arbeit bescheren dürfte. Aber wie gesagt es gibt Mittel und Wege trotzdem ganz gut informiert sein. Verknüpfen müssen wir sowieso immer mehr, da sich ja auch SEO immer mehr zu einem Teil einer ganzheitlichen Online-Marketing-Strategie entwickelt.</p>
<h2>Was haben mehr direkte Besucher damit zu tun?</h2>
<p>Zu guter Letzt noch eine kleine Frage, die auf den ersten Blick nichts mit dem heutigen Thema zu tun hat, auf den Zweiten aber doch. Manche Websites dürften in letzter Zeit eine steigende Zahl direkter Zugriffe bemerkt haben. Einer der Gründe davon kann ebenfalls in der SSL-Suche liegen, denn neuere Mobilgeräte gehen auch immer häufiger über die SSL-Suche. Im Unterschied zur Desktop Suche <a title="How An iOS 6 Change Makes It Seem Like Google Traffic From Safari Has Disappeared" href="http://searchengineland.com/ios-6-change-google-traffic-from-safari-135002" target="_blank">leitet Google hier nicht zwischendurch auf eine HTTP-Seite um</a>, um doch noch einen Referrer anzuhängen, der zumindest die Quelle des Traffics verrät. Das passiert wohl aus Geschwindigkeitsgründen. Und solange das so ist, werden User, die über diese Mobilgeräte kommen, als direkte Besucher gewertet, obwohl sie eigentlich über Google zu der Seite gekommen sind.</p>
<p><em>(Titelbild: © Photo-K &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		<title>Plagiate als Duplicate Content</title>
		<link>http://www.seosweet.de/blog/2013/06/04/plagiate-als-duplicate-content/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 13:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Linden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsite Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[doppelter Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[duplicate Content]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>

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		<description><![CDATA[Meiner Wahrnehmung nach gehört Duplicate Content zu einem der meist diskutierten SEO Themen überhaupt. Teil der Diskussion ist auch immer wieder die Frage ob doppelte Inhalte denn nun tatsächlich schädlich sind oder nicht. Immer wieder wird und wurde von einer möglichen Abstrafung für Duplicate Content spekuliert, was Google aber zurückweist. Meiner Meinung nach kommt es [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Wahrnehmung nach <a title="Duplicate Content – SEO Grundlagen" href="http://www.seosweet.de/blog/2012/08/05/duplicate-content-seo-grundlagen/" target="_blank">gehört Duplicate Content</a> zu einem der meist diskutierten SEO Themen überhaupt. Teil der Diskussion ist auch immer wieder die Frage ob doppelte Inhalte denn nun tatsächlich schädlich sind oder nicht. Immer wieder wird und wurde von einer möglichen Abstrafung für Duplicate Content spekuliert, was Google aber zurückweist. Meiner Meinung nach kommt es jedoch gar nicht auf so eine Abstrafung an und daher habe ich neulich in einem Artikel hier noch einmal aufgezeigt, warum <a title="Warum Duplicate Content schlecht ist" href="http://www.seosweet.de/blog/2013/05/07/warum-duplicate-content-schlecht-ist/" target="_blank">doppelte Inhalte meiner Meinung nach vermieden werden sollten</a>.</p>
<p>Das meiste was man zu dieser Thematik findet, befasst sich jedoch mit Duplicate Content, der auf der eigenen Website entsteht, den man also mit OnPage Maßnahmen bekämpfen kann. Das ist gerade bei einer sehr häufigen Form der doppelten Inhalte, die <a title="Duplicate Content in Blogs und Webshops" href="http://www.seosweet.de/blog/2013/04/09/duplicate-content-in-blogs-und-webshop/" target="_blank">durch die Paginierung von Seiten</a> und durch Archiv- und Produktseiten in Blogs und Online Shops entstehen. Aber es gibt noch eine zweite Variante, die deutlich schwieriger zu kontrollieren ist, nämlich dann wenn dieselben Inhalte auf einer anderen, einer fremden Seite auftauchen. So etwas kann vorkommen wenn mehrere Seiten dieselben Inhalte (beim selben Anbieter) einkaufen, oder die gleichen Pressemitteilungen, Agenturmeldungen oder Produkttexte verwenden. Das passiert ja mehr oder weniger freiwillig und hier lohnt es sich gegebenenfalls darüber nachzudenken, wie man zu viele <em>nicht unique Inhalte </em>entweder vermeiden oder zumindest individualisieren kann.</p>
<p>Aber es gibt noch eine weitere Variante von Duplicate Content auf fremden Seiten, der weder beabsichtigt noch freiwillig ist, nämlich durch Kopien oder Plagiate der eigenen Inhalte.</p>
<h2>Plagiate als Quelle für doppelte Inhalte</h2>
<p>Plagiat ist kein richtiger juristisch festgelegter Begriff. Allerdings ist es ein durchaus gängige Bezeichnung für die, <a title="Wikipedia Artikel zu Plagiat" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plagiat" target="_blank">nach wikipedia</a>: &#8220;[...]Anmaßung fremder geistiger Leistungen.&#8221; Oder wie es auf <a title="Was ist eigentlich ein „Plagiat“?" href="http://presserecht.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=966&amp;Itemid=" target="_blank">presserecht.de etwas konkreter formuliert wurde</a>: &#8220;Plagiat ist nach allgemeiner Ansicht eine Urheberrechtsverletzung, bei der sich jemand fremde Urheberschaft bewußt anmaßt.&#8221;</p>
<p>Ich möchte jetzt hier gar nicht so genau auf das Urheberrecht eingehen, aber es ist auf jeden Fall erwähnenswert, dass diese Art des Duplicate Contents auch eine rechtliche Komponente aufweist. Es geht nämlich um doppelte Inhalte, die dadurch entstehen, dass andere die eigenen Inhalte auf ihrer Seite, teilweise wortgleich übernehmen. Das Problem dabei ist, dass dann derselbe Inhalt miteinander konkurriert und zweitens eben einfach nicht mehr unique ist, was Google nun mal bekanntlich überhaupt nicht mag.</p>
<h2>Duplicate Content durch fremde Kopien &#8211; Ein Erfahrungsbericht:</h2>
<p>Aber kommt sowas denn wirklich vor? &#8211; Ja kommt es. Erst neulich habe ich soetwas entdeckt in einer Form, die mir vorher so nicht nicht begegnet war. Ich googelte mich selbst und stieß auf eine Seite in der ich und ein <a title="Co-Occurrence und Co-Citation: Was ist das eigentlich?" href="http://www.seosweet.de/blog/2013/04/16/co-occurence-und-co-citation-was-ist-das-eigentlich/">Artikel von mir über Co-Occurrence und Co-Citation</a> genannt war. Einen Link von der Seite gab es nicht, der Textabschnitt kam mir aber bekannt vor. Also guckte ich mir den Artikel an, kopierte eine Zeile oder Wortgruppe aus dem Text, gab sie in Google ein und siehe da, meine Vermutung stimmte. Der Artikel war fast identisch <a title="Co-Citation und Co-Occurrence: Der nächste große SEO-Trend?" href="http://t3n.de/news/seo-trend-co-citation-459783/" target="_blank">von einem Artikel der t3n übernommen worden</a> der sich ebenfalls mit Co-Occurrence  und Co-Citation befasste. Das war insofern erstaunlich, als das das im Text nirgends ersichtlich war, dass es sich bis auf die Ergänzung einiger Füllwörter um denselben Text handelte. Alle Links waren entfernt und am Ende fand sich lediglich ein Hinweis namens &#8220;Quelle&#8221; dem die URL des t3n Artikels folgte. Diese war jedoch nicht als Link ausgezeichnet.</p>
<p>Es handelte sich also um einen recht krassen Fall von Duplicate Content, möglicherweise sogar um eine recht dreiste Urheberrechtsverletzung wenn nicht sogar ein Plagiat (was jedoch Absicht vorraussetzen würde). Was genau damit bezweckt werden sollte ist unklar, wahrscheinlich wollte man einfach nur den guten Inhalt von t3n abgreifen. Negative SEO Folgen für das Online Magazin kann man wohl ausschließen, da erstens der zeitliche Abstand der beiden Artikel das Original verrät und zweitens t3n eine deutlich höhere Autorität darstellen dürfte. Die Frage ist ob es einen Einfluss geben würde, wenn das bei einer gleichwertigen Website passiert.</p>
<p>Die Tatsache, dass alle Links entfernt wurden und auch der Hinweis auf die &#8220;Quelle&#8221; nicht verlinkt war, deutet darauf hin, dass möglichst niemand merken sollte, dass es den Beitrag zweimal gibt. Glücklicherweise hat das nicht geklappt, ich möchte aber nicht wissen wie hoch die Dunkelziffer ist.</p>
<p>Im übrigen habe ich t3n bzw. Autoren des Artikels benachrichtigt und mittlerweile ist die Kopie verschwunden, was ich ein bisschen schade finde, denn ich hätte sie gerne verlinkt.</p>
<h2>Kopien von Blogartikeln in anderen Ländern durchaus üblich</h2>
<p>Jakob hat mich heute morgen noch darauf hingewiesen, dass das kopieren von Blogartikeln in anderen Ländern, beispielsweise den USA nicht unüblich ist. Allerdings sind die Artikel dann auch zumindest mit einem richtigen Link versehen.</p>
<p>Ich persönlich sehe wenig Sinn darin, Blogbeiträge identisch zu übernehmen. Gerade im Corporate Blogging Bereich geht es ja auch viel um Reputation, wenn sich aber zeigt, dass die gar nicht von einem selbst kommt, könnte es peinlich werden. Nicht problematisch finde ich hingegen Übersetzungen von anderssprachigen Texten, selbst aus dem englischen. Dahinter liegt aber auch eine eigene Leistung.</p>
<p>Wie steht ihr dazu? Findet ihr es ok wenn Artikel kopiert werden? Oder ist euch schon selber so etwas passiert?</p>
<p><em>(Titelbild: © Rudie &#8211; Fotolia.com)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Corporate Blogging &#8211; Versagen leichtgemacht</title>
		<link>http://www.seosweet.de/blog/2013/05/30/versagen-leichtgemacht/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2013 14:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Zogalla</dc:creator>
				<category><![CDATA[SocialMedia]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[fail]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit SocialMedia Aktivitäten hört man immer wieder Storytelling (schreibt man das jetzt groß oder klein?) sei wichtig, Persönlichkeit sei wichtig und Kontinuität sei wichtig. Sympathische Geschichten des Alltags, die dem Leser ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wir versuchen zwar überwiegend mit Fachwissen zu Glänzen, aber manchmal darf ich in meiner Firma auch mal [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit SocialMedia Aktivitäten hört man immer wieder Storytelling (schreibt man das jetzt groß oder klein?) sei wichtig, Persönlichkeit sei wichtig und Kontinuität sei wichtig. Sympathische Geschichten des Alltags, die dem Leser ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wir versuchen zwar überwiegend mit Fachwissen zu Glänzen, aber manchmal darf ich in meiner Firma auch mal einen Blogbeitrag schreiben. Heute ist es wieder soweit. Da ich mit Dingen wie Fachwissen nicht aufwarten kann, wird mir nichts anderes übrig bleiben, als über mein gestriges Versagen beim Import von Blogbeiträgen zu schreiben. Glücklicherweise sind ein paar lohnenswerte Learnings für Euch dabei. Also, die Geschichte geht so:</p>
<p>Entgegen aller Wahrscheinlichkeit war ich in meinem Leben nur einen einzigen Monat arbeitslos. Ich genoss diesen Zustand und hing in einem Kölner Café Namens &#8220;Le Passage&#8221; rum (heute ist an der gleichen Stelle das Vanity) und ersann dort nicht mehr ganz nüchtern die Vision, dass ich mit der Veröffentlichung von Kram im Netz eine Gewisse Berühmtheit erlangen könnte. So startete ich <a href="http://www.buildblog.de">buildblog.de</a> und schrieb fast täglich seltsames Zeug, viele technische Artikel, ein paar Artikel zu SEO und SocialMedia usw. Nach einem halben Jahr (oder so ähnlich) behauptete irgendein Redakteur der Computerwoche öffentlich, ich hätte einen der lesenswertesten IT-Blogs in Deutschland. Das verhalf zwar nicht zum gewünschten Ruhm, aber ein paar tausend Leser im Monat sind gut fürs Ego. Also produzierte ich fleißig Artikel unterschiedlicher Qualität. Irgendwann Ende 2010 beschloss ich mich auf Seosweet zu konzentrieren und pflegte das Projekt buildlbog nicht weiter. Der letzte sinnvolle Beitrag ist jetzt zwei Jahre alt, dennoch hat die Seite immer noch knapp 2.500 Visits im Monat, weil ich viel Wert darauf gelegt habe zeitlose Beiträge zu verfassen.</p>
<p>Gut, dachte ich, machen wir ein kleines SEO Experiment daraus. Die Idee: Ich importiere den gesamten Artikelbestand von buildblog in das Seosweet Blog und schaue mal ob die guten Rankings sich hierhin übertragen und ob die schlechten Rankings vielleicht besser werden (vorausgesetzt man ist dazu in der Lage die Weiterleitungen richtig zu setzen).</p>
<p>Wir haben für solche Tests ein Testblog. Das ist identisch mit diesem, allerdings nicht von außen zugänglich. Dort tun wir alles mögliche (Plugins testen, Layouts ausprobieren, etc.). Ich kann übrigens jedem der ernsthaft einen &#8220;Corporate Blog&#8221; Betreibt empfehlen so vorzugehen, denn entgegen der landläufigen Meinung erweist sich WordPress als äußerst fragiles System. In diesem Zusammenhang sei auf die Theorien zur <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00B5S59ZW/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00B5S59ZW&amp;linkCode=as2&amp;tag=stepload-21">Antifragilität von Nassim Nicholas Taleb</a> verwiesen.</p>
<p>Das Testblog hat einen entscheidenden Makel. Es ist wirklich identisch konfiguriert und darin verbirgt sich, wie wir gestern festgestellt haben eine Quelle für potentielle Gefahren im SocialMedia Bereich. Es könnte nämlich passieren, dass man seinen Privatblog in den Corporte Blog integrieren möchte, was an sich schon eine eher zweifelhafte Idee ist. Dann passiert folgendes: Die Social Media Plugins feuern auf den öffentlichen Kanälen der Firma aus allen Rohren.</p>
<p>Ihr twittert dann nicht nur zur Erheiterung der Leser Dinge wie: &#8220;<a href="http://www.buildblog.de/2011/02/12/mein-schwanz-ist-grau-und-hat-an-der-spitze-ein-haarbuschel/">Mein Schwanz ist grau und hat an der Spitze ein Haarbüschel</a>&#8220;. Nein, zu allem Überfluss ist der erwartete Inhalt dann nicht einmal aufrufbar (Das Testblog ist ja für alle anderen nicht erreichbar). Wenn ihr Euch und Eure Angestellten, die mit viel Eifer am Ruhm Eurer Webseite &#8216;rumbasteln dann genug geärgert habt, kommt die Krönung der Freude:</p>
<ul>
<li>Twitter hat ein Limit, dass bei bei 400 Tweets in wenigen Minuten natürlich schnell erreicht wird. Die Implikation daraus ist, dass Ihr Euch nicht einmal für den Fehler entschuldigen könnt, weil ja das Tweet-Limit erreicht ist (für alle die das Problem gestern bemerkt haben: &#8216;Tschuldigung)</li>
<li>Es gibt weder bei Twitter noch bei Facebook eine Möglichkeit für Massenlöschungen. Ihr klickt also ein paar hundert Mal auf löschen</li>
</ul>
<p>Solltet Ihr also im Rahmen von Corporate Social Media etwas sinnvolles wie einen Testblog betreiben: Hier die Liste von Dingen die Ihr dort deaktivieren solltet:</p>
<ol>
<li><span style="line-height: 13px;">Twitter Plugins die neue Artikel twittern (das tun sie auch beim Import alter Artikel);</span></li>
<li>Facebook Plugins mit dem Funktionsumfang aus Punkt 1;</li>
<li>Das XML-Sitemap Plugin deaktivieren oder die Funktionen zur Benachrichtigung der Suchmaschinen abstellen (das verwirrt Google und Google mag es nicht verwirrt zu werden);</li>
<li>Google Analytics &#8211; das verwirrt Euren Statistikbeauftragten (häufig fälschlicherweise die Geschäftsleitung und auch die mag es nicht verwirrt zu werden);</li>
<li>Unter Einstellungen &gt; Lesen aktiviert das Häkchen bei &#8220;Verbietet Suchmaschinen die Website zu indexieren&#8221;. Auch dann wenn die Seite Passwortgeschützt oder von außen gar nicht erreichbar ist.</li>
</ol>
<p>Von David habe ich auch noch ein kleines Learning in Sachen Facebook anzubieten: Facebook veröffentlicht Inhalte. Immer. Auch dann wenn es so aussieht, als hätte der Senden-Button nicht funktioniert. Klickt Ihr also fünf Mal auf senden wird der Inhalt auch fünf Mal veröffentlicht.</p>
<p>In diesem Sinne: Einen erholsamen Restfeiertag noch.</p>
<p><em>(Titelbild: © momius &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		<title>Von Linkaufbau und Panikmache: Penguin 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 28 May 2013 11:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Linden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmus]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Linkaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguin 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguin Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hat Google mal wieder ein Update eingespielt, vor dem viele SEOs zitterten, das sogenannte Penguin 2.0 Update. Mittlerweile scheint es jedoch fast, als sei das große Luftanhalten in der SEO Szene unberechtigt gewesen. Die ersten Ergebnisse liegen vor und es sieht alles halb so wild aus, wenn man den diversen Blogbeiträgen glauben darf. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hat Google mal wieder ein Update eingespielt, vor dem viele SEOs zitterten, das sogenannte Penguin 2.0 Update. Mittlerweile scheint es jedoch fast, als sei das große Luftanhalten in der SEO Szene unberechtigt gewesen. Die ersten Ergebnisse liegen vor und es sieht alles halb so wild aus, wenn man den diversen Blogbeiträgen glauben darf. Und auch wir haben erstmal nichts Ungewöhnliches bemerkt. Aber der Reihe nach: Was ist eigentlicher dieses Penguin Update? Was will es? Wieso haben alle Angst davor? Was hat Matt Cutts damit zu tun? Und wie schlimm ist dieses Tier nun wirklich?</p>
<h2>Was ist das Pinguin Update?</h2>
<p>Penguin bzw. Pinguin bezeichnet in Google Sprache Updates, die dazu dienen sollen SEO zu bekämpfen, genauer gesagt schlechtes SEO. Daher firmierte das erste dieser Updates vom 24. April 2012 auch noch <a title="Searchmetrics zum ersten Pinguin Update" href="http://blog.searchmetrics.com/de/2012/04/25/google-bad-seo-update-ein-erstes-erdbeben-im-shorthead/" target="_blank">unter dem Namen &#8220;Bad SEO Update&#8221;</a>. Schlechtes SEO ist natürlich SEO das den Google Richtlinien widerspricht. Genauer gesagt geht es um schlechten bzw. unnatürlichen Linkaufbau oder viel &#8220;schlimmer&#8221; gekaufte Links. Die Penguin Updates bezogen sich also vor allem darauf, unnatürliche Links zu erkennen, bestimmte Links und Linkquellen zu entwerten und so weiter. Außerdem handelte es sich um eine Änderung des berühmten Algorithmus. Es wurden dementsprechend also nicht einzelne Links entwertet und/oder Seiten damit &#8220;bestraft&#8221;, sondern die Bewertungsgrundlagen und Methoden geändert. Einige orakeln sogar, dass der Pinguin letztlich sogar dazu führen wird, dass das Google Ranking eines Tages sogar unabhängig von Links funktionieren könnte. Davon waren wir aber nach dem ersten Update noch weit entfernt. Linkspam gab es weiterhin und natürlich auch viele Seiten, die mit Linkkauf und einem unnatürlichen Linkprofil nach vorne kamen. Aus diesem Grund hat man sich bei Google für ein weiteres Pinguin Update entschieden.</p>
<h3>Pinguin 4 oder Pinguin 2.0?</h3>
<p>Das neueste Update von letzter Woche wird wahlweise Penguin 2.0 oder aber Penguin 4 genannt. Das mag den ein oder anderen verwirren, es handelt sich aber nur um eine unterschiedliche Zählung. Die vollständige <a title="Penguin 4, With Penguin 2.0 Generation Spam-Fighting, Is Now Live" href="http://searchengineland.com/penguin-4-with-penguin-2-0-generation-spam-fighting-is-now-live-160544" target="_blank">Liste der Pinguine geht so</a>:</p>
<ul>
<li>Pinguin 1: 24. April 2012</li>
<li>Pinguin 2: 26. Mai 2012</li>
<li>Pinguin 3:  5. Oktober 2012</li>
<li>Pinguin 4: 22. Mai 2013</li>
</ul>
<p>Also insgesamt 4 Updates &#8211; wieso dann 2.0? Das liegt einfach daran, dass nur das erste und vierte Update wirkliche Algorithmus-Updates waren, während Nummer zwei und drei lediglich einige Verbesserungen und Anpassungen des ersten Pinguins waren, ein Patch sozusagen. Daher gehören die Pinguine 1-3 insgesamt zum Algorithmus Update Pinguin 1.0, während für Pinguin 2.0 erneut der Algortihmus verändert wurde. Man kann diese Zählung auch gut anhand der (angeblich) betroffenen Suchanfragen nachvollziehen. Pinguin 1 betraf 3,1%, Pinguin 2 etwa 0,1 % und Nummer 3 circa 0,3 % der (englischen) Suchanfragen. Pinguin 4 bzw. 2.0 hingegen betraf mit 2,3% wieder einen deutlich größeren Teil des Suchvolumens, weil hier eben nicht nur an ein paar Stellschrauben gedreht, sondern der ganze Algorithmus verändert wurde.</p>
<h2> Penguin 2.0: Erfolg im Kampf gegen Linkspam?</h2>
<p>Das neuerliche Pinguin Update hatte zum Ziel, jetzt aber wirklich und richtig gegen Linkspam und unnatürlichen Linkaufbau vorzugehen. Zur Verstärkung dieser Wirkung hat der Google Propagandaminister Matt Cutts in den letzten Monaten kräftig Angst und Schrecken unter den SEOs verbreitet. Mit immer neuen Aussagen über neue Updates. Auch das Penguin Update ist gebührend angekündigt worden, mit Zusätzen, dass es eine viel größere Wirkung habe als alles bisher dagewesene. Jetzt kam das Update dann auch tatsächlich und sogar früher und schneller als gedacht. Aber was ist das Ergebnis? Welche Lehren können wir daraus ziehen?</p>
<h3>Die Auswirkungen des Updates</h3>
<p>Wir haben momentan keine wirkliche Grundlage, um beurteilen zu können, welchen Einfluss das Update tatsächlich hat.  Erste Analysen von anderen Seiten deuten aber daraufhin, dass die Auswirkungen einigermaßen gering zu sein scheinen. So lautet die einhellige Meinung <a title="Penguin 2.0 – erste Daten" href="http://www.sistrix.de/news/penguin-2-0-erste-daten/" target="_blank">sowohl in der Beurteilung Sistrix</a>, als auch in der ersten <a title="Google Penguin Update 2.0: Analysen zu den Verlierern" href="http://blog.searchmetrics.com/de/2013/05/23/googles-penguin-update-2-0-erste-analysen-zu-den-verlierern/" target="_blank">Analyse von Searchmetrics</a>. Sowohl Sistrix als auch Searchmetics haben Listen mit den Top-Verlierern in Deutschland erstellt, sowas findet man <a title="Pinguin 2.0 Verlierer Top1000 Domains Deutschland" href="http://www.seolytics.de/blog/20130527/pinguin-2-0-verlierer-aus-den-top1000-domains-deutschland/" target="_blank">dann auch noch bei SEOlytics</a>. Eine gute Beurteilung des neuen Pinguins gibt es dann natürlich auf SEOmoz. Hier zeigt sich nebenbei auch, dass der Eindruck relativ geringer Auswirkungen sich auch in den USA bestätigt. Außerdem weist Peter Meyers (SEOmoz) in dem Artikel noch auf einige andere kürzliche Updates hin, die es erschweren überhaupt zu erkennen, ob eine Website nun<a title="http://www.seomoz.org/blog/penguin-2-were-you-jarred-and-or-jolted" href="http://www.seomoz.org/blog/penguin-2-were-you-jarred-and-or-jolted" target="_blank"> tatsächlich vom Pinguin oder irgendwas anderem getroffen wurde</a>.</p>
<p><strong>Was lernen wir vom Pinguin?</strong></p>
<p>Eigentlich nicht sehr viel was wir vorher nicht schon wussten. Zu diesem Schluss kommt nicht nur die <a title="Erste Analysen der Pinguin 2-Verlierer" href="https://www.linkbutler.de/aktuelles/erste-analysen-der-pinguin-2-verlierer" target="_blank">erste Analyse von Linkbutler</a>, die das Linkprofil einiger Verlierer einmal genauer unter die Lupe genommen haben. Das Ergebnis bezieht sich vor allem auf die Linktexte und besagt: <strong>Harte Ankertexte sind schlecht und ein hoher Anteil an Linktexten mit Money Keywords scheint sich ebenfalls negativ auszuwirken</strong>.</p>
<p>Das zeigt einmal mehr, Google möchte natürlichen Linkaufbau und den erkennt man eben auch an den Linktexten. Wie gesagt ist das nichts wirklich Neues. Aber es bedeutet noch lange nicht, das Links keinen Wert mehr haben, denn Google ist und bleibt auch auf absehbare Zeit eine Suchmaschine deren Ranking auf Links basiert, wobei mittlerweile auch noch andere Säulen dazu gekommen sind. Den Linkaufbau zu vernachlässigen ist daher nicht zu empfehlen und <a title="Content Marketing, was ist das? – SEO Grundlagen" href="http://www.seosweet.de/blog/2013/03/03/content-markerting-was-ist-das-seo-grundlagen/" target="_blank">Content Marketing bzw. Inbound Marketing</a> ist auch nicht die einzig mögliche Lösung, wie Christian Neubauer in einem <a title="Inbound Marketing: Linkmarketing 2013" href="http://www.ranking-check.de/blog/inbound-marketing-linkmarketing-2013/" target="_blank">sehr lesenswerten Artikel zu Inbound und Linkmarketing aufzeigt</a>.</p>
<h2>Das Update: Doch ein Eisbär im Pinguinfell?</h2>
<p>Wir können also festhalten: der neue Pinguin ändert nicht viel. Das wiederum könnte erstens daran liegen, dass viele schon zumindest tendenziell in Richtung natürlicher Linkaufbau engeschwenkt sind, zweitens, weil viele ihr Linkprofil möglicherweise schon vorher bereinigt haben, weil sie von Matt Cutts eingeschüchtert waren oder aber drittens, weil Google selbst den Pinguin schwach gestartet hat, um die richtigen Auswirkungen zu verschleiern, die dann erst irgendwann kommen. Aber lassen wir den Propagandaminister doch noch einmal selbst zu Wort kommen:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de" data-conversation="none"><p>@<a href="https://twitter.com/moxby_summitweb">moxby_summitweb</a> we wanted the first version of Penguin 2.0 to land gently, but we&#8217;ll definitely turn up the dial over time.</p>
<p>— Matt Cutts (@mattcutts) <a href="https://twitter.com/mattcutts/status/339232933812506624">28. Mai 2013</a></p></blockquote>
<p><script charset="utf-8" type="text/javascript" src="//platform.twitter.com/widgets.js" async=""></script><br />
Ich übersetze: Buh!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>(Titelbild: © Bobboz &#8211; Fotolia.com)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unsere neuen 2 Klick Social Media Buttons</title>
		<link>http://www.seosweet.de/blog/2013/05/26/unsere-neuen-2-klick-social-media-buttons/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 May 2013 14:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Linden</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Seosweet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe lange überlegt ob ich es erwähnen soll oder nicht, aber gut: Bayern hat gestern die Champions League gewonnen. Herzlichen Glückwunsch dazu. Im Grunde gab es ja gestern kein anderes Thema. Das haben wir auch in den Zugriffszahlen auf unseren Blog gemerkt und die Gunst der Stunde genutzt ein paar kleine Änderungen vorzunehmen. Die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe lange überlegt ob ich es erwähnen soll oder nicht, aber gut: Bayern hat gestern die Champions League gewonnen. Herzlichen Glückwunsch dazu. Im Grunde gab es ja gestern kein anderes Thema. Das haben wir auch in den Zugriffszahlen auf unseren Blog gemerkt und die Gunst der Stunde genutzt ein paar kleine Änderungen vorzunehmen. Die Offensichtlichste davon und das Thema des heutigen Beitrags sind die neuen Social Media Buttons.</p>
<p>Die sehen so aus:</p>
<div id="attachment_3644" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://www.seosweet.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/Social-Buttons-deaktiviert-e1369574575734.jpg"><img class="size-full wp-image-3644 " alt="Die 2 Klick Sociale Media Buttons in deaktiviertem Zustand" src="http://www.seosweet.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/Social-Buttons-deaktiviert-e1369574575734.jpg" width="640" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Die 2 Klick Sociale Media Buttons in deaktiviertem Zustand</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es handelt sich dabei um die sogenannte 2 Klick oder Opt-In Lösung. Der Unterschied zu den sonst üblichen Social Media Buttons besteht darin, dass ein einzelner Klick nicht reicht um einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk zu empfehlen. Vielmehr sind dazu zwei Klicks nötig, der Erste aktiviert lediglich den Social Media Button und der Zweite ist dann die eigentliche Empfehlung.</p>
<h2>Warum die zweistufige Lösung?</h2>
<p>Der Hauptgrund warum es diese zweistufige Lösung mit den 2 Klicks überhaupt gibt, liegt einerseits im deutschen Datenschutzrecht und andererseits am Datenhunger der sozialen Netzwerke. Das Problem der normalen Social Media Buttons ist nämlich, dass sie standardmäßig bereits aktiviert sind. Das bedeutet, dass schon beim Aufruf der Website Daten an das Netzwerk, dessen Button auf der Seite vorhanden ist, übertragen werden. Das Problem dabei ist aber, dass der User darüber keine Kontrolle hat. Die Daten werden zwangsläufig übertragen wenn die Seite aufgerufen wird. Man sieht vorher nicht, ob sich dort solche Buttons befinden und kann dementsprechend auch keinen Einspruch mehr leisten oder so eine Seite meiden. So etwas ist mit deutschen Datenschutzgesetzen theoretisch nicht vereinbar, auch wenn es da noch keine wirkliche Rechtssicherheit mangels Urteilen gibt. Wenn man es drauf anlegt könnte man vermutlich zu dem Schluss kommen, dass das gesamte Internet mit deutschem Datenschutzrecht nicht vereinbar ist. Glücklicherweise wirkt sich das in der Praxis aber nicht so ganz aus.</p>
<p>Die zweistufige Lösung bei den Social Media Buttons kommt einer datenschutzkonformen Lösung aber schon recht nahe, da eine Datenübertragung erst nach manueller Aktivierung durch den User, also de facto nach seiner Zustimmung erfolgt. Auch wenn man momentan wohl noch nichts zu befürchten hat wenn man die herkömmlichen Buttons verwendet, so wollten wir mit der zweistufigen Lösung dem Trend in diese Richtung folgen. Wir sind schließlich auch meistens User und, auch wenn es kaum möglich ist, mögen wir es ebenfalls die Kontrolle darüber zu haben, wann wir wem etwas mitteilen und wann nicht.</p>
<h3>Vorteile der Lösung</h3>
<p>Die Vorteile der neuen Buttons sind schwer genau zu erfassen. Wir hoffen und wünschen uns, dass wir damit nicht nur den deutschen Bestimmungen sondern auch den Wünschen der User entsprechen zumal man davon ausgehen kann, dass die Mehrheit unserer User von den Datenübertragungen durch aktivierte Social Media Buttons weiß, was bei der Bevölkerungsmehrheit wohl eher nicht der Fall ist. Somit möchten wir für mehr Vertrauen bei den Usern sorgen und auch andere Websites dazu animieren ebenfalls umzustellen. Es gibt schon zahlreiche Websites auf denen man die 2 Klick Buttons findet.</p>
<p>Außerdem finde ich die neuen Buttons optisch auch ansprechend, zumal sie deutlich weniger Probleme in der Darstellung auf verschiedenen Geräten und Bildschirmgrößen machen als die Alten.</p>
<h3>Nachteile der 2 Klick Buttons</h3>
<p>Dass es Nachteile gibt wollen wir gar nicht verschweigen. Zwei Klicks macht man einfach seltener als Einen, außerdem wird man durch die Aktivierung überhaupt erst noch einmal an die Datenübertragung erinnert, wodurch vielleicht von einem Klick abgehalten wird. Das größte Problem aber ist sicherlich die fehlende Anzeige der bisher erfolgten Likes, Tweets etc., denn diese sind ja ein deutliches Signal an den User, ob ein Beitrag beliebt ist oder nicht und das beeinflusst die Meinung und letztlich die Reputation. Dieses Problem könnte ein Counter lösen, der keine Verbindung aufbaut. Mal gucken, ob wir da irgendwann etwas finden, das man einsetzen könnte. Bislang habe ich noch nirgends eine gute Option gesehen. Wir schauen uns das alles erst einmal an und werden wohl auch ein bisschen mit der Position der Buttons experimentieren, danach sind wir schlauer ob es wirklich Nachteile gibt.</p>
<h2>Was meint ihr zu den 2 Klick Social Media Buttons?</h2>
<p>Was uns natürlich interessiert, ist die Meinung derjenigen, die es am meisten betrifft: der User. Wie steht ihr zu den neuen Social Media Buttons? Schreibt uns doch euer Feedback dazu in einem Kommentar hier unter dem Beitrag, auf unserer <a title="Schreibt uns eure Meinung bei Facebook" href="https://www.facebook.com/seosweet" target="_blank">Facebook</a> oder <a title="Einen Kommentar auf unserer Google+ Seite hinterlassen" href="https://plus.google.com/u/0/116033138806435697969/" target="_blank">Google+</a> Seite oder diskutiert mit uns auf <a title="Unser Twitter Account" href="https://twitter.com/seosweet" target="_blank">Twitter</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>(Titelbild: © volksgrafik &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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