SEO Sunday: Wie erstelle ich mein eigenes SEO Konzept? – Teil 1

Konzeptionelle Arbeit ist nie wirklich leicht. Es gibt Menschen, denen Sie besser liegt als anderen, allerdings lässt sich insgesamt festhalten, dass bei der Erstellung von Konzepten aller Art am Anfang immer eine Frage steht: Wo fange ich an? Dieser Beitrag stellt Ihnen eine Herangehensweise vor und zeigt Ihnen übersichtlich auf welche Optimierungsfaktoren Sie dabei achten sollten. Da man einen Leitfaden für ein SEO-Konzept nicht in einem einzigen Beitrag behandeln kann, weil das Thema einfach viel zu kompliziert ist, werden in Zukunft noch weitere Teile erscheinen. Der heutige erste Teil beschäftigt sich zunächst mit den relevanten Faktoren für die redaktionelle Onsite-Optimierung.

Kommen wir nun erstmal wieder zurück zu der eben genannten Frage: Wo fange ich an?

Der ideale Ansatzpunkt für ein Konzept jedweder Art ist immer der Status Quo. Im Falle der Suchmaschinenoptimierung bedeutet dies:

  • Wie viele Besucher haben Sie und aus welchen Quellen kommen diese?
  • Wie hoch ist der Anteil der Besucher, die von Suchmaschinen kommen?
  • Welches sind die für Sie relevanten Keywords?
  • Wie sind Sie mit diesen Keywords positioniert?
Sind diese Fragen geklärt, besteht der nächste Punkt in einer realistischen Zieldefinition:
  • Wie viele Nutzer sollen über Suchmaschinen zu Ihrem Portal kommen?
  • Welche Positionen sollen für die relevanten Keywords erreicht werden?
  • Welche bisher nicht abgedeckten Keywords sollen neu in den relevanten Suchmaschinen positioniert werden?

Das klassische Ziel liegt also darin, die Anzahl der Besucher, insbesondere der zahlenden Besucher, zu steigern. Andere Ziele sind aber ebenso denkbar. Hierzu zählt beispielsweise die Steigerung der Konversionsrate, auf die wir am kommenden Dienstag näher Bezug nehmen.

Ist die Zieldefinition abgeschlossen geht es darum, wie die gewünschten Ziele erreicht werden können. Notieren Sie zunächst alle relevanten Punkte der Onsite-Optimierung. Diese gliedert sich in zwei wesentliche Unterkategorien:

Onsite-Optimierung Content und Onsite-Optimierung Technik

Onsite-Optimierung Content

Zum Content-Teil zählt alles, was Ihre textuellen Inhalte betrifft. Das sind im Einzelnen:

Es gibt noch ein paar andere Punkte. Diese bilden allerdings nur das I-Tüpfelchen Ihrer Optimierung und können im ersten Schritt vernachlässigt werden. Auf diese Spezialfälle werden wir im dritten Teil dieser Serie näher eingehen.
Sie sehen: Alle benötigten Informationen für die Erstellung eines eigenen kleinen Optimierungskonzeptes finden sich bereits frei zugänglich im Internet. Nun geht es darum, diese entsprechend aufzubereiten. Leiten Sie aus den vorliegenden Informationen harte Kriterien ab:
  • Wie lang sollten meine Überschriften sein?
  • Wie lang sollten meine Descriptions sein?
  • Wie sollte die Keyword-Density aufgebaut sein, wie die interne Verlinkung?
  • Habe ich Duplicate Content in meiner Internetpräsenz?
Notieren Sie alle Seiten auf die Ihre selbst gefunden Kriterien nicht zutreffen und gruppieren Sie diese in Kategorien Ihrer Wahl. Ähnliche Fehler treten in der Regel in ähnlichen Bereichen auf. Beispielsweise auf allen Produktseiten oder auf allen Content-Seiten. Bereiten Sie Ihre Ergebnisse tabellarisch auf. In der linken Spalte wird die Seite oder die Seitenkategorie vermerkt, in der ein Problem besteht. In der rechten Spalte vermerken Sie das nicht erfüllte Kriterium. Damit die Probleme schneller behoben werden, erstellen Sie einen Glossar, in welchem Sie die Kriterien näher spezifizieren. Falls Sie die Änderungen später nicht selbst vornehmen, haben Sie mit dem Glossar einen einfachen Weg gefunden, Rückfragen zu vermeiden.

Jakob Zogalla 51 posts

Jakob hat Seosweet gegründet und zeichnet sich verantwortlich für die Softwareentwicklung.

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