Schwellenkeywords – SEO-Grundlagen

Mit den Schwellenkeywords komme ich heute zu einem SEO-Begriff, der zwar schwer zu fassen, aber gleichzeitig trotzdem leicht verständlich ist. Dabei werde ich zunächst einmal erklären, was Schwellenkeywords genau sind und wie nützlich sie für die Suchmaschinenoptimierung sein können.

Als erstes möchte ich allerdings noch einmal auf unsere Verlosung hinweisen. Wir verlosen ja bekanntlich drei Ausgaben des Buchs „Filter Bubble“ von Eli Pariser, zur Teilnahme reicht schon ein Kommentar, Link oder Tweet zu unserem ersten oder zweiten Beitrag zur Filter Bubble Reihe. Nun komme ich aber wieder zu unserem heutigen Thema und der Frage:

Was sind Schwellenkeywords?

Wie bereits gesagt, sind Schwellenkeywords schwer zu fassen, deswegen werde ich mich dem Begriff von seiner wörtlichen Bedeutung her nähern. Schwellenkeywords sind demnach einfach Keywords,die sich an einer Schwelle befinden. In unserem Feld der Suchmaschinenoptimierung können wir eine Schwelle zum Beispiel als den Übergang zum nächst höheren Ranking bezeichnen. Diese Schwelle kann man theoretisch für sich selber bestimmen. Deutlich gängiger ist dabei jedoch als Schwelle den Übergang von der zweiten auf die erste Seite anzusehen. Dem folge ich in diesem Beitrag. Der Übergang von der dritten zur zweiten Seite wäre dann selbstverständlich auch eine Schwelle. Schwellenkeywords sind dann jene Keywords, die so in den Rankings liegen, dass sie kurz davor stehen die Schwelle zur vorhergehenden Seite in den SERPs zu nehmen, also zum Beispiel Keywords die auf Patz 11 oder 12, oder eben 21 und 22 ranken. Man findet Erklärungen, die als Schwellenkeywords alle Keywords bezeichnen mit denen die Website auf Seite zwei rankt. Das ist aber meiner Meinung nach wenig zielführend. Diese unterschiedlichen Auffassungen sind der Grund, wieso ich Schwellenkeywords als schwer zu fassen bezeichnet habe.

Wie kann man Schwellenkeywords zur SEO nutzen?

Das Gute an Schwellenkeywords ist, dass sie ja eigentlich gar nicht schlecht aufgestellt sind. Der Unterschied in Googles Bewertung von beispielsweise der 11. zur 10. Position dürfte in der Regel nicht sehr groß sein. Der Einfluss, den die andere Ergebnisseite auf den Traffic der Website hat, kann jedoch deutlich größer sein. Das bedeutet, dass wahrscheinlich schon mit kleinen Verbesserungen die Schwelle übersprungen werden und eine deutliche Traffic-Steigerung erzielt werden kann.  Aus diesem Grund ist es durchaus sinnvoll, sich die Schwellenkeywords genauer anzusehen und abzuschätzen, welche davon Ihrer Website helfen könnten.

Wie bereits erwähnt, ist es dann oft nicht sehr kompliziert die Schwellenkeywords über die Schwelle auf die vorhergehende Seite zu heben. Häufig reichen schon Onsite-Maßnahmen aus. Schauen Sie sich also mal die Seiten Ihrer Schwellenkeywords genauer an. Im Normalfall lässt sich schon durch eine Titel- und Textoptimierung eine Verbesserung erreichen und auch die Optimierung der internen Verlinkung auf diese Seite bietet sich als vielversprechender Erfolgsfaktor an. Dies gilt zumindest dann, wenn Sie sich mit Ihrer Website und Ihren Schwellenkeywords nicht in einem Umfeld mit übermäßig starker Konkurrenz bewegen und Ihre Seite schon einigermaßen optimiert ist, denn dann werden selbst kleine Schritte immer schwieriger. Also schauen auch Sie sich Ihre Schwellenkeywords einmal genauer an.

David Linden 178 posts

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2 Kommentare

  • [...] darüber entscheiden ob man gut oder schlecht Positioniert ist. Insbesondere die Optimierung von Schwellenkeywords lässt sich über die interne Verlinkung hervorragend [...]

  • [...] hat ein paar Keywords, die auf den Positionen elf oder zwölf, 21 oder 22, 31 bis 33 usw. liegen. Das Schöne an Schwellenkeywords [Linktitel: Schwellenkeywords nutzen] ist, dass sie in den SERPs ja eigentlich ganz gut dastehen. [...]

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