Indexierbare Facebook-Inhalte

Vor einiger Zeit haben wir bereits gezeigt, welche Inhalte von Facebook-Fanpages und -Apps indexierbar sind. In einer schnelllebigen Welt ändern sich die Dinge eben schnell. Daher ist es an der Zeit, das Thema erneut anzugehen und dabei auch auf Techniken hinzuweisen, die vielleicht noch keine so große Verbreitung finden.

Der Status Quo

Seit unserem letzten Artikel zu dem Thema haben sich zwei bedeutende Dinge im Facebook-Universum getan:

  • Facebook hat die Chronik für Profilseiten und Unternehmensseiten großflächig ausgerollt
  • Sämtliche Inhalte sind nun mit Permalinks versehen

Der erste Punkt bietet interessante Möglichkeiten für den Linkaufbau für Facebook-Fanpages, zu dem ich in einem späteren Beitrag noch kommen werde. Die zweite Änderung ermöglichte die Beantwortung der Frage, wer von Facebook aus auf die eigene Seite verweist.

Auf den Punkt gebracht lässt sich festhalten: Grundsätzlich landet alles im Google Index, das öffentlich ist und sich nicht nur aus JavaScript zusammensetzt. Haarspalter werden jetzt sagen, dass Google ja bereits JavaScript-Inhalte zumindest teilweise lesen kann. Ob das auch richtig klappt, ist ungewiss, denn dafür gibt es noch keine hinreichenden Belege. Mit ein bisschen Aufwand, lassen sich aber sehr interessante Dinge von Facebook in die eigene Website ziehen.

Die Facebook API für SEO nutzen

Einer der wesentlichen Aspekte für den Erfolg von Facebook besteht darin, dass Facebook eine Plattform bietet, auf der jeder aufbauen kann. Zwischenzeitlich existieren sogar Webdienste, die ohne Facebook gar nicht mehr funktionieren. Interessant für jeden Website-Betreiber dürfte sein, dass dies eine komfortable Möglichkeit darstellt fast alle Inhalte aus seiner eigenen Facebook-Präsenz in die eigene Seite zu ziehen. Hierzu zählen natürlich auch Kommentare, welche als textuelle Inhalte für die Suchmaschinenoptimierung einen besonderen Stellenwert haben. Nehmen wir als Beispiel die öffentliche Coca-Cola Präsenz innerhalb von Facebook. Die verfügt über folgendes Profilbild. Die fb_id in der Adresszeile entspricht der eindeutigen ObjektID im Facebook-Universum. Sofern wir die richtige Berechtigung haben, können wir auf jedes dieser Objekte zugreifen. Hierzu zählen Kommentare, Fotos, komplette Wall Posts, sogar ganze Facebook-Profile. Dies funktioniert über die Graph-API, die Sie unter graph.facebook.com finden.

Schauen wir uns das Profilbild von Coca-Cola aus technischer Sicht an, sieht es so aus:

http://graph.facebook.com/10150908512068306

Wir erhalten zu diesem Foto Alternativbilder für unterschiedliche Bildschirmauflösungen, Tags (das sind in der Regel die markierten Personen), sowie die Likes und ein paar andere in diesem Zusammenhang eher sekundäre Informationen. Interessieren wir uns nur für die Kommentare des Fotos erhalten wir diese über:

http://graph.facebook.com/10150908512068306/comments

Mit normalen Posts funktioniert das ebenso. Übrigens auch dann, wenn die Seite nicht öffentlich ist (vorausgesetzt es ist die eigene). Auf diese Weise ist es leicht möglich, die Kommentare zu einem Beitrag aus den unterschiedlichen Facebook Pages zu sammeln und zum Beispiel im eigenen Blog zu kanalisieren.

 

Jakob Holterhöfer 3 posts

Hallo Welt

2 Kommentare

  • [...] das Reputationsmanagement und der Markenaufbau. Dank der großen Reichweite ist es zum Beispiel bei Facebook relativ einfach möglich sich einen guten Namen zu machen oder zumindest den Grundstein dafür zu [...]

  • Was ist Google Plus? (5 Jahren ago) Reply

    [...] werden immer wichtiger im Suchalgorithmus heißt es immer. Da Google aber Schwierigkeiten hat die richtigen sozialen Netzwerke auszuwerten, hat es sich sein eigenes geschaffen und damit den SEOs dieser Welt ein schönes Geschenk gemacht. [...]

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