Website-Analyse

Idealerweise wird bereits bei der Entstehung einer Website ein SEO mit eingebunden. Das ist aber häufig nicht der Fall. An einen Suchmaschinenoptimierer wenden sich viele Webseitenbetreiber erst dann, wenn es mit der Webseite bei den Suchmaschinen nicht (mehr) gut läuft. Das macht zwar vieles komplizierter, aber so ist es eben. Zu Beginn jeder Optimierung steht zunächst eine umfassende Website-Analyse. Schließlich muss man sich ja ein Bild davon machen, wie die Website aussieht. Damit meine ich natürlich nicht nur das Design, sondern das Gesamtbild.

Wie sieht die Website aus?

Als erstes schaut man sich selbstverständlich die Seite an. Zuerst nur rein oberflächlich. Wie ist das Design? Harmonieren die Farben miteinander? Welchen Eindruck hinterlässt die Seite? Wie ist die Benutzerfreundlichkeit?

Dann schaut man etwas tiefer in die einzelnen Seiten. Wie sieht der Quellcode aus? Sind die wichtigsten Meta-Tags bestückt? Wenn ja, wie? Für jede Seite individuell oder für alle Unterseiten gleich? Nun hat man sich ein wenig mit der Website beschäftigt und weiß, wie sie aussieht. Als nächstes geht es zu den Suchmaschinen.

Wie ist die Seite bei den Suchmaschinen indexiert?

Welche Seiten kennen die Suchmaschinen eigentlich und wie viele? Das kann bei allen Suchmaschinen ganz leicht abgefragt werden. Der Befehl dazu lautet „site:“ Dazu geht man zur Suchmaschine seiner Wahl und trägt im dortigen Suchfeld Folgendes ein: „site:www.DomainÜberDieIchMehrWissenWill.de“. Damit sieht man, wie viele Seiten einer Domain von der Suchmaschine indexiert wurden. Das reicht von zehn bis zu mehreren tausend Ergebnissen. Je nachdem, wie groß die Website ist und wie sie bislang gepflegt wurde.

Als nächstes möchte man zumeist erfahren, mit welchen Keywords eine Website bei den Suchmaschinen rankt. Hier wird es schon ein wenig kniffelig. Es gibt allerdings eine Reihe von Tool-Anbietern, bei denen man sich das näher anschauen kann. In unserer Tool-Sammlung gibt es ebenfalls ein solches Tool. Das ist natürlich nur die halbe Miete. Wenn man die Keywords kennt, möchte man ja auch erfahren. mit welcher Seite man genau zu welchem Keyword an welcher Position in den Ergebnislisten geführt wird. Das können Sie ebenfalls mit einem unserer Tools feststellen und überwachen.

Was ergibt die Linkanalyse?

Was durch eine Linkanalyse festgestellt werden kann, habe ich erst vor ein paar Tagen in einem eigenen Artikel näher zusammen gefasst. Kurz gesagt geht es um eingehende Links, die interne Verlinkung und die Linkstruktur einer Website.

Wie viele User hat die Website und wie ist das Userverhalten?

Genaue Zahlen über die User und Daten zum Userverhalten kann man natürlich nur erhalten, wenn man die Website selbst betreibt oder wenn man im Auftrag des Webseitenbetreibers handelt. Hier zeigt sich häufig enormes Potential. Hat die Seite beispielsweise viele User, die aber alle schnell wieder verschwinden und auch nicht mehr wiederkommen, ist suchmaschinentechnisch eigentlich alles in Ordnung. Dennoch muss der Grund für dieses Verhalten möglichst schnell gefunden und behoben werden, sonst macht sich das auf Dauer auch im Suchmaschinenranking bemerkbar. Hat die Site andererseits kaum User, die über die gängigen Suchmaschinen zu ihr kommen, muss man schauen, wie das verbessert werden kann.

Nützliche Tools

Neben unserer Toolsammlung gibt es natürlich noch eine Reihe weiterer Lösungen, die die Website-Analyse vereinfachen. Ich möchte an dieser Stelle nur zwei nennen: Seitenreport und Woorank. Außerdem finden Sie hier noch eine Checkliste aus einer etwas anderen Perspektive.

Marko Engelberth 94 posts

Mitbegründer von Seosweet. Tester, Lektor sowie Online-Redakteur. Und hin und wieder Webentwickler.

1 Kommentar

  • [...] was im Idealfall schon bei der Erstellung der Website geschehen sollte. Dazu hat Marko im Beitrag zur Website-Analyse vier Fragen aufgeschrieben, die bei der Analyse hilfreich sind, sowie natürlich worauf es bei der [...]

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