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Seosweet ist zurück und hat eine neue Trafficmethode entdeckt

Heute melden wir uns nach einer längeren Schreibpause zurück. Manchmal gibt es einfach Phasen, in denen ein Blog auch mal zurückstehen muss. Ich habe mein Studium beendet und Jakob ist als Entwickler und Freelancer sowieso alles andere als unausgelastet. Daher rührt die Seosweet-Durststrecke, in der es seit Anfang Januar keine neuen Beiträge mehr gab.  Wie die Follower unseres Twitter Accounts vielleicht bemerkt haben, waren wir nicht vollkommen untätig  und haben einige ältere Beiträge aktualisiert. Außerdem haben wir die Zeit genutzt, ein bisschen über Seosweets Zukunft nachzudenken und daraus resultierte, dass wir uns demnächst neu aufstellen werden. Die Weiterführung und Verbesserung des Blogs ist hierbei nur der erste Schritt.

Seosweet entdeckt neue Trafficmethode

Eine Schlagzeile, die wir uns wünschen würden. Und tatsächlich waren wir in den vergangenen Wochen intensiv in die Tests einer neuen Methode zur Trafficgewinnung vertieft, die das Content Marketing revolutionieren könnte. Die Methode heißt: Nichtstun.

Während wir über Wochen keine neuen Blogartikel veröffentlichten, war es erstaunlich zu sehen, wie die Besucherzahlen laut Google Analytics konstant blieben und teilweise sogar stiegen. Das hatten wir so sicherlich nicht erwartet. Wenn schon nicht mit einem Einbruch, so hatten wir zumindest mit einem deutlich spürbaren Rückgang gerechnet. Dieser ist aber wie gesagt nicht eingetreten, wenn es auch langsam weniger wurde. Wieso aber kam es zu diesem auf den ersten Blick erstaunlichen Ergebnis? Dazu sind mir speziell zwei Gründe aufgefallen:

  1. Wir sind in erster Linie ja gar kein Blog, sondern ein Tool-Anbieter und verfügen daher über regelmäßige Nutzer. Von diesen haben auch einige immer wieder mal in den Blog geschaut oder gestöbert.
  2. Dennoch macht sich offensichtlich die Qualität und Relevanz einiger unserer Beiträge –  gerade in einer Phase ohne neue Beiträge und somit Aktualität –  in den Besucherzahlen bemerkbar. Guter Content, im Sinne längerer, qualitativ hochwertiger Beiträge hat demnach auch langfristig positive Einflüsse. Gerade bei diesen kommt es erstens zu einer einigermaßen konstanten Besucherzahl und zweitens verbreiten sich diese zeitverzögert. Nach der ersten Welle direkt nach dem Erscheinen eines Beitrags von Usern, die dem Blog direkt folgen, kommen zu späteren Zeitpunkten neue Wellen, wenn die Beiträge irgendwo verlinkt werden oder in Bookmarking-Diensten auftauchen.

Diese beiden Erkenntnisse sind natürlich nicht die einzigen Gründe, warum Userzahlen eines Blogs nicht zwingend einbrechen, wenn man über einen gewissen Zeitraum nichts Neues hinzufügt. Es ist auch gar nicht meine Absicht das jetzt hier auseinanderzunehmen und zu analysieren. Vielmehr wollte ich nur einige Andeutungen machen, auf die in einigen Beiträgen der kommenden Wochen mit Sicherheit wieder zurückgegriffen wird, dann wird es auch etwas konkreter.

Nichtstun als neue Methode?

Selbstverständlich sehen wir es nicht als neue Methode an, einfach mal nichts zu tun. Unser kleines Beispiel aus eigener Erfahrung zeigt aber, dass Pauschalisierungen zwar gängig und generelle Empfehlungen auch durchaus nützlich sind. Trotzdem muss man aber auch immer differenzieren und die individuellen Faktoren beachten. Allgemeine Empfehlungen wie: „Sie müssen dieses und Sie dürfen auf gar keinen Fall jenes“ gelten also nicht immer und für jeden. Mit Differenzierung meine ich hierbei auch und vor allem Abwägung. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir die Besucherzahlen stark hätten steigen lassen können. Die Prioritäten wurden aber anders gesetzt und das zu Recht. Das war ein gewisses Risiko, aber der Blog startet jetzt nicht wieder bei null, sondern geht auf einem ähnlichen Level weiter wie zum Ende des vergangen Jahres. Solche Überlegungen gehören meiner Meinung nach auch in ein SEO-Konzept und in jede vernünftige Beratung im Online Marketing. Dazu gehören dann auch immer die Fragen: Was will ich? Was kann ich? Was bin ich bereit zu investieren? Wer ist meine Zielgruppe?

Am Schluss steht meistens, wie fast überall, ein Kompromiss, um ein optimales Ergebnis mit den verfügbaren Mitteln zu erzielen. Dem fallen dann auch anscheinend in Stein gemeißelte Gesetze zum Opfer wie: „Du sollst nie deinen Blog ruhen lassen.“ Solche Gesetze suggerieren katastrophale Folgen. Aber am Ende wird dann eben nicht immer alles so heiß gegessen wie es gekocht wird.

(Titelbild: © alphaspirit – Fotolia.com)

David Linden 178 posts

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2 Kommentare

  • [...] hochwertige Artikel langfristig Traffic und User auf die Seite ziehen. Am Dienstag habe ich dazu unseren Blog schon als Beispiel gebracht. Das ist mit sicherheit die Stärke längerer Texte, dass sie schlicht und einfach mehr Information [...]

  • [...] Blogbeiträgen zu den Themen SEO und Online Marketing zurück, das hatte ich dann auch mit einem Artikel zur unserer “Rückkehr” angekündigt. Ganz weg war unser Blog in der Zeit allerdings nie wirklich, denn im Schnitt hatten wir trotzdem [...]

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