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SEO und Online Marketing 2014

Erst einmal möchte ich allen unseren Besuchern ein frohes neues Jahr wünschen: Frohes neues Jahr! Ich hoffe, alle Feiern sind gut überstanden. Ich jedenfalls habe Silvester – im Gegensatz zu offenbar erstaunlich vielen Menschen – ohne größere Verletzungen überstanden und kann mit allen meinen Fingern problemlos diesen Neujahrsbeitrag schreiben. Es scheint üblich zu sein in so einem Neujahresbeitrag eine Prognose für das neue Jahr abzugeben. Was wird neu, was wird Trend, was wird an Bedeutung verlieren. Solche Prognosen sind immer schwierig und hängen auch immer von der jeweiligen Perspektive ab. Besonders interessant ist es daher, wenn man sich vermeintliche Trends aus der Sicht verschiedenster Experten ansieht. So geschehen ist es in der Jahresvorschau von t3n, die etwas überspitzt „Die Megatrends 2014“ heißen, aber trotzdem sehr lesenswert sind.

Wohin geht’s in der SEO und im Online Marketing?

Trends lassen sich nicht in Jahresgrenzen zwängen, aber diese Grenzen bieten immer eine gute Gelegenheit, ein wenig Bilanz zu ziehen und nach vorne zu schauen.

Zukunft der Authorship

Das ganze Thema Authorship und Author Rank wurde in 2013 ziemlich aufgeblasen. Das lag vor allem daran, dass Google dazu übergegangen war, die Authorship bzw. Urheberschaft mit Hilfe der Google+ Seite der Autoren nachzuweisen. Prompt witterten alle SEOs eine vermeintlich leichte Möglichkeit die SERPs zu manipulieren, weil Author Rank mit Authorship verwechselt wurde. Außerdem konnten die Snippets durch die Autorenbilder optimiert und damit die CTR gesteigert werden.

Dieser Hype wird 2014 abebben und die Kennzeichnung des Autors zu einer Standardangelegenheit ohne erwähnenswerten Sondereffekt. Nicht nur weil Google andere Wege geht, um die Urheberschaft zu bestimmen und einen Author Rank zu ermitteln, sondern auch weil Google auf Dauer nicht so viele Bilder in den organischen Ergebnissen zulässt, wie es bei einigen Themen derzeit noch der Fall ist.

In Prozessen denken

SEO ist nur ein Teil des Online Marketings, das wurde schon lange erkannt und setzt sich langsam auch durch. Ein ganzheitlicher Ansatz im Online Marketing folgt keinen Kategorien und Kanälen mehr. Egal in welchem Spezialgebiet man sich bewegt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Kanäle zusammenhängen und sich daher gegenseitig ergänzen. Das ist ebenfalls keine neue Erkenntnis, wird sich aber wohl (in den Köpfen) endlich stärker durchsetzen. Damit zusammen hängt der nächste Punkt:

Planung und Kommunikation werden wichtiger

Das führt natürlich dazu, dass der Planung von Maßnahmen eine noch viel größere Bedeutung zukommt als ohnehin schon. Das bezieht sich sowohl auf die Content-Strategie, als auch die Konzeption von SEO oder Social Media und was es sonst noch alles gibt. Speziell in der Suchmaschinenoptimierung stellt der schleichende Wandel vom Ranking über Keywords hin zum Ranking mit Themen eine besondere Herausforderung dar. Diese ist meiner Meinung nach noch weit von der Realität in der Masse entfernt, sollte aber spätestens 2014 in das Blickfeld für langfristige Projekte rücken.

Wenn wir von Kanal-übergreifender Planung sprechen, dann kann das oftmals nur durch eines gelöst werden: Kommunikation. Ob bei Agenturen untereinander oder zwischen einzelnen Abteilungen innerhalb von Unternehmen, der Kommunikation und dem gegenseitigen Verständnis kommt eine Schlüsselrolle zu.

2014: Alles bleibt neu

Revolutionäre Entwicklungen kann man nur schwer vorhersagen, daher gibt es immer Unwägbarkeiten. Es sieht aber nicht so aus, als würden plötzliche Überraschungen drohen. Die sind auch im letzten Jahr weitgehend ausgeblieben, auch wenn es natürlich viel neues gab. Das not-provided-Zeitalter ist schneller angebrochen als gedacht, aber eben nicht unerwartet. Hummingbird und der Beginn einer semantischen Suche sind ebenfalls nichts was viele, die sich näher mit Suchmaschinen befassen, überrascht haben dürfte. Das wird auch dieses Jahr so sein. Die spannendsten und dynamischsten Felder sind im Bereich mobile und local Search anzusiedeln. Da kann noch viel passieren. Ich bin gespannt, inwieweit Google seine einzelnen Suchen zusammenführen wird und ob sie nicht doch irgendwann ein bisschen mehr Gegenwind von Kartellwächtern und Datenschützern bekommen.

(Titelbild: © SSilver – Fotolia.com)

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