Die Mär von der Erkennung ähnlicher Inhalte

Die Mär von der Erkennung ähnlicher Inhalte

Manchmal passieren rätselhafte Dinge. Alle Welt schreibt vom semantischen Web, von toten Keyword-Densities, oder gar vom Sterben der gesamten SEO-Szene. Mögen Computer und die Algorithmen, die in ihnen werkeln, noch so intelligent sein: Doppelte Inhalte zu erkennen ist offenbar ganz und gar nicht trivial. Ich machte dazu ein kleines Experiment und beteiligte mich am HochgeschwindigkeitsSEO-Wettbewerb. Dabei stieß ich auf mehrere interessante Dinge: Google lässt sich noch immer hinsichtlich des Veröffentlichungsdatums eines Artikel täuschen. Mit Schrottcontent passable Rankings zu erzielen ist nicht ganz so kompliziert wie gedacht. Zu den Eckdaten: Ziel des Wettbewerbs war es mit dem Keyword "HochgeschwindigkeitsSEO" an einem bestimmten Tag auf Platz 1 der Google-Suchergebnisse zu landen. Der Gewinner sollte bei der OMClub Party vor ca. zwei Wochen...

HochgeschwindigkeitsSEO

Mal sehen, ob man beim Thema HochgeschwindigkeitsSEO auch mit Schrottcontent ranken kann. Man nehme: den Wikipedia-Artikel zum Thema Currywurst und ersetze das Wörtchen Currywurst durch HochgeschwindigkeitsSEO. Das Resultat sieht dann in etwa so aus: Die HochgeschwindigkeitsSEO ist eine gebratene oder frittierte Brüh- oder Bratwurst, die meist geschnitten und mit einer Sauce auf Basis von Ketchup oder Tomatenmark und Currypulver serviert wird. Die üblichen Beilagen sind Brötchen oder Pommes frites. HochgeschwindigkeitsSEO auf Briefmarken HochgeschwindigkeitsSEO auf einer deutschen Briefmarke von 2011 aus der Serie „In Deutschland zu Hause: Einfallsreichtum – Deutsche Erfindungen“ Die Erfindung der HochgeschwindigkeitsSEO wird Herta Heuwer[1] zugeschrieben, die nach eigenen Angaben erstmals am 4. September 1949 an ihrem Imbissstand an der Ecke Kant-/Kaiser-Friedrich-Straße in Berlin-Charlottenburg gebratene Brühwurst mit einer...